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Altenburg Starke Tischtennis-Cracks: Aufbau spielt remis - Lok, Nobitz und Windischleuba siegen klar
Region Altenburg Starke Tischtennis-Cracks: Aufbau spielt remis - Lok, Nobitz und Windischleuba siegen klar
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19:48 29.01.2013
Der Altenburger Dominik Sommer hat mit zwei Einzelsiegen maßgeblichen Anteil am Heimerfolg von Lok. Quelle: Mario Jahn

Etwas überrascht war Aufbau von den Doppeln der Gastgeber, die ihre Paarungen völlig umstellten. Dies führte dazu, dass Diederich/Bieber gegen Krutzke/Voigt spielten. Nach wechselnden Satzgewinnen konnte die Rechts-Linkshänder-Kombination aus Weimar den Entscheidungssatz klar für sich entscheiden (11:4). Am Nachbartisch hatten Wohlfahrt/Lau mehrfach die Möglichkeit, den Ausgleich für die Altenburger zu erzielen, doch auch sie unterlagen am Ende im Entscheidungsdurchgang. Um einen völligen Fehlstart zu vermeiden, waren nun Stein/Fehrle gefragt gegen Torosjan/Kramer. Und sie erfüllten ihre Pflicht mit einem souveränen 3:1-Sieg.

Erst zum dritten Mal in dieser Saison ging der Tabellenzweite mit einem Rückstand in die Einzel. Hier wurde zunächst Wohlfahrt mit dem offensiven Lukesch konfrontiert. Der Altenburger geriet aber zunehmend in die Defensive und hatte in fünf Sätzen das Nachsehen. Noch ausgeglichener verlief das Match zwischen Voigt und Diederich. Gewohnt nervenstark agierte Voigt in den entscheidenden Situationen und hielt somit den Anschluss für Aufbau. Im mittleren Paarkreuz erspielte sich Lau im Entscheidungsdurchgang zwei Matchbälle, die er aber nicht nutzte. Stein hatte nur zu Beginn mit Heiling Probleme (3:1). Krutzke fand gegen Bieber nie zu seinem Spiel und unterlag ohne Satzgewinn, während Fehrle einen nie gefährdeten Sieg gegen Ersatzmann Kramer erspielte. Im Duell der Spitzenspieler zeigte Lukesch, dass er in starker Form ist und durchbrach immer wieder das sichere Blockspiel von Voigt. Als nun auch noch Wohlfahrt unterlag, sah alles nach einer Niederlage für die Altenburger aus.

Doch man hielt noch einmal mit großem Kampf dagegen. Lau, der gegen Heiling schon wie der sichere Verlierer aussah, stellte sein Spiel nach 0:2-Satzrückstand um und drehte das Match noch zu seinen Gunsten. Kurz darauf verwandelte Stein seinen ersten Matchball gegen Torosjan, sodass man auf zum 6:7 verkürzte. In einem Spiel der verpassten Chancen unterlag Fehrle nun Bieber, der nicht in jeder Situation mit Fairness glänzte. Jedoch sorgte Krutzke am Nachbartisch mit einer soliden Leistung dafür, dass es noch zum Entscheidungsdoppel kam. Und in diesem zeigten Wohlfahrt/Lau ein starkes Spiel, in dem sie in fünf Sätzen die Oberhand behielten. Somit war das 8:8 perfekt.

Selbst der verspätete Start mit dem Spielende um 21 Uhr brachte die Nobitzer nicht aus dem Rhythmus. Dabei patzten die Gäste erneut im Doppel. Während Meisel/Teichmann sich zu einem Sieg quälten, hatten Alex Blume/Freund keine Chance. Andi Blume/Hans ließen die TSV-Führung unnötig aus den Händen gleiten.

Aber der 1:2-Rückstand währte nicht lange, denn Alex Blume überraschte Kittelmann. Da auch Meisel gegen Plohmann punktete, ging Nobitz erstmals mit 3:2 in Führung. Nach der Punkteteilung im mittleren Paarkreuz spielten die Gäste ihre größere Ausgeglichenheit aus. Durch Siege von Hans und Freund wurde die Führung auf 6:3 weiter ausgebaut. In der zweiten Einzelrunde boten Meisel und Kittelmann Tischtennis auf höchstem Niveau. Im Entscheidungssatz konnte sich der Nobitzer nur hauchdünn durchsetzen. Keine Chance hatte am Nachbartisch Alex Blume. Zu variabel retournierte Plohmann, der so für den vierten Zähler des Gastgebers sorgte. Nachdem Teichmann im Schnelldurchgang den alten Abstand wiederherstellte, beendete Andi Blume mit seinem ersten Erfolg im mittleren Paarkreuz die Partie zum 9:4.

Für Lok Altenburg sah es schon vor Anpfiff nicht schlecht aus. Denn die Gäste mussten krankheitsbedingt auf ihre nominellen Spieler Nummer zwei und vier verzichten. Dennoch gingen alle Doppel in den Entscheidungssatz. Sommer/Schädlich und Maas/Brandl konnten jeweils ein 1:2 in einen Sieg ummünzen. Teichmann/Scharf hingegen verloren knapp. Im oberen Paarkreuz siegte Sommer trotz hoher Fehlerquote gegen Dobermann im Eiltempo mit 3:0. Heinz Teichmann verfehlte knapp den Entscheidungssatz gegen Viebranz (1:3). Routinier Maas behielt gegen Neise mit 3:1 die Oberhand und Tino Schädlich gewann gegen Dick mit 3:2. Im unteren Paarkreuz spielte Scharf wechselhaft gegen Franz, den er im fünften Satz im Griff hatte. Brandl fand kein Konzept gegen die Aufschläge von Stünz (0:3).

In der zweiten Einzelrunde musste Viebranz gegen Sommer durch eine Rückenverletzung aufgeben und Teichmann hatte wenig Probleme gegen einen schwachen Dobermann (3:0). Beim 8:3 war es Maas vorbehalten, den sprichwörtlichen Sack zuzumachen. Mit einer geringen Fehlerquote tat er das auch. Damit schob sich Lok in der Tabelle auf Position sechs. Drei Plätze davor steht Windischleuba dank des klaren Sieges beim VfL Gera. Nobitz festigte Platz zwei.

haeg/P.S./D.S./J.T.

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