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Steine auf Flüchtlingsunterkunft in Gößnitz geworfen – Täter geschnappt

Fenster ging zu Bruch Steine auf Flüchtlingsunterkunft in Gößnitz geworfen – Täter geschnappt

Am Montag hat es einen weiteren Anschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft im Kreis Altenburger Land gegeben. In Gößnitz wurden Steine auf die Fenster eines Hauses geworfen. Im Nobitzer Ortsteil Großmecka musste die Polizei zudem am Montag eine Asylbewerberin stoppen.

Die Polizei kam zum Einsatz.
 

Quelle: Mario Jahn

Gößnitz/Nobitz.  Die mutmaßlichen Täter, die am Montag eine Asylbewerberunterkunft in Gößnitz (Altenburger Land) mit Steinen attackiert haben, konnten am Dienstag von der Polizei nur wenige Stunden nach ihrem Angriff geschnappt werden. Bei ihnen handelt es sich um zwei Männer im Alter von 20 und 22 Jahren aus Gößnitz. Das fremdenfeindliche Tatmotiv habe sich nicht erhärtet, so Polizeisprecher Sebastian Hecker von der Landespolizeiinspektion in Gera. Gegen beide wurde nun ein Ermittlungsverfahren wegen politisch motivierter Sachbeschädigung eingeleitet. Gegen 22.10 Uhr hatten die beiden Männer am Montag auf eine dezentrale Unterkunft in der Zwickauer Straße in Gößnitz Steine geworfen. Zwei Fenster seien dabei zu Bruch gegangen. Es wurden aber keine Personen verletzt.

Asylbewerberin hält sich Messer an Hals

In der Gemeinde Nobitz (ebenfalls Altenburger Land) kam es am Montag gegen 16 Uhr zu einem anderen Vorfall mit Asylbewerbern. Im Ortsteil Großmecka wollten die Mitarbeiter der Ausländerbehörde drei Frauen und zwei Kinder in ihre zugewiesene Flüchtlingsunterkunft bringen. Wie die Polizei mitteilte, versuchte eine 30-jährige Syrerin den Zündschlüssel des Dienstfahrzeuges zu stehlen und mit dem Auto davonzufahren. Ein Mitarbeiter des Landratsamtes konnte dies verhindern. Da sich die Diebin weigerte aus dem Auto auszusteigen, mussten die alarmierten Polizeibeamten sie aus dem Transporter holen. Dabei leistete sie Widerstand. „Vor dem Fahrzeug zog die Frau ein Besteckmesser und hielt sich dieses an den Hals, um so einen Suizid anzukündigen“, sagt Polizeisprecher Sebastian Hecker. Die Beamten hätten jedoch schnell reagiert, konnten die Frau entwaffnen und sie dem Rettungsdienst übergeben. Verletzt wurde niemand.

Von Frank Prenzel

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