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Altenburg Stelldichein der Doppelgänger – diesmal mit Rekord
Region Altenburg Stelldichein der Doppelgänger – diesmal mit Rekord
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00:31 30.05.2018
Mit 20 Zwillingspaaren und insgesamt 90 Gästen wurde beim siebten Treffen dieser Art ein neuer Besucherrekord erzielt. Quelle: Wolfgang Riedel
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Altenburg

Wer am Samstag am Altenburger Klinikum doppelt sah, musste sich nicht behandeln lassen. Auf dem mit bunten Luftballons geschmückten Gelände des Klinik-Kindergartens „Bärenstark“ stand das nunmehr 7. Zwillingstreffen an. Ein Team der Mutter-Kind-Station des Klinikums um die Kinderkrankenschwester Petra Brune und Oberärztin Christin Wiesbaum hatte 20 Zwillingsfamilien samt Geschwistern und weiteren Verwandten zu Gast, lud ein zu Spielen, Kuchen und Limonade, vor allem aber zum Plaudern.

„In gemütlicher Runde Erfahrungen auszutauschen, darum geht es“, sagte Petra Brune. Wobei auch der Tausch gebrauchter Sachen bis hin zum Kinderwagen zur Sprache kam. Schließlich haben Familien mit Zwillingen immer doppelten Bedarf. Drei Zwillingspärchen, die fast jährlich am Treffen teilnehmen, werden im August 2018 eingeschult. Im Beisein von Mutter Madlen Quaas und Oma Bärbel Gronwald beglückwünschte die Kinderkrankenschwester Christin Böhm die Vorschul-Zwillingskinder Selin und Luzy zum baldigen Schulanfang und überreichte ihnen Geschenke. Die beiden haben 2012 im Altenburger Klinikum das Licht der Welt erblickt.

Viel Spaß auf dem Spielparcours

Viel Spaß hatten die Kleinen bei einem Spielparcours mit sechs Stationen bis hin zum Schubkarren-Rennen. Wieder und wieder musste Kinderkrankenschwester Kerstin Zetzsche die Büchsenpyramide aufbauen, nachdem die engagierten Knirpse das Blech vom Sockel geworfen hatten. Starke Würfe auch beim Ballzielwurf in den Basketballkorb. Dort traf die fünfjährige Tara Susdorf aus Pöppchen und freute sich über einen weiteren Stempelabdruck auf ihrer Parcours-„Leistungsbescheinigung“. Zwillingsschwester Kira zog natürlich mit. Die Belohnung nach Erledigung aller sechs Spielstationen im Parcours: eine Auswahl aus diversen Präsenten. Zwischenzeitlich tönte ein lauter Pfiff über das Kiga-Gelände, und schon düste der hölzerne Dampflok-Zug „Bärenexpress“ mit jubelnden Kindern an Bord los.

Sogar dreieinhalb Monate junge Zwillinge dabei

Dem bunten Treiben der sich putzmunter fühlenden Kinderschar sah auch Geburtshilfe-Oberärztin Ines Hammernik mit Vergnügen zu. „Zwillingsgeburten bilden immer eine Herausforderung. Per Ultraschall erhalten wir aber schon Hinweise, zum Beispiel bezüglich Fehlbildungen oder Wachstumsstörungen“, merkte die Medizinerin beim „Kaffeeklatsch“ mit Treffgästen an. Und freute sich, dass mit 20 Zwillings-Paaren die Veranstaltung am Samstag einen neuen Rekord verbuchte. Im Vorjahr waren elf Pärchen gekommen. Selbst die erst dreieinhalb Monate alten Altenburger Zwillinge Ella und Emil fühlten sich in den Armen von Vater und Mutter unter den fröhlichen Kindern pudelwohl.

Die Chancen stehen gut, dass die Zahl der Teilnehmer bei künftigen Zwillingstreffen mindestens stabil bleibt oder gar steigt. Denn die nächsten Doppelgänger rücken schon nach. „Bis jetzt kamen 2018 in unserem Klinikum schon zwei Zwillingspaare zur Welt“, freute sich Hebamme Birgit Knoll.

Von Wolfgang Riedel

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