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Altenburg Stellplätze an Altenburger Johannisvorstadt fast fertig
Region Altenburg Stellplätze an Altenburger Johannisvorstadt fast fertig
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04:14 25.10.2017
Die Arbeiten zum Bau des neuen Parkplatzes an der Straße Johannisvorstadt in Altenburg sind in der Schlussphase. Quelle: Ronny Seifarth
Altenburg

Aufatmen am Rande von Altenburgs Innenstadt: Seit Dienstag ist die Zeitzer Straße zwischen Johannisvorstadt und Am Goldenen Pflug wieder frei. Doch das ist nicht die einzige gute Nachricht. Schließlich befinden sich die Arbeiten am neuen Parkplatz in der Johannisvorstadt in der Schlussphase. Nutzbar soll er laut Stadtverwaltung dann ab 4. November sein – und das zunächst kostenlos. Denn der Parkscheinautomat kann vorerst nicht aufgestellt werden.

„Erst wenn er da ist, werden wir Gebühren verlangen“, sagt Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD). Das werde voraussichtlich Anfang Dezember sein. „Das Aufstellen des Automaten ist aber von der Witterung abhängig“, schürt der Rathauschef Hoffnungen auf eine längere Zeit des kostenlosen Parkens. Bei Bodenfrost etwa gehe es nicht. Insgesamt hoffe man, dass das Umfeld durch den Parkplatz attraktiver wird. Profitieren sollen von den 14 Stellplätzen neben der Innenstadt vor allem die Stadthalle Goldener Pflug, die Tanzschule Schaller und alle anderen in unmittelbarer Nähe befindlichen Geschäfte.

Dass das seit Juli im Bau befindliche und 235 000 Euro teure Projekt, das mit 85 Prozent Fördermitteln bezuschusst wird, nun doch schon Anfang November fertig wird, war so nicht zu erwarten. Schließlich gab es dort mehrfach Probleme. Zuletzt wurde im Boden das bisher unbekannte Gemäuer einer alten Klärgrube gefunden, das beseitigt werden musste. Außerdem hatte es zuvor schon Sicherheitsbedenken mit dem Nachbarhaus in der Zeitzer Straße 4 gegeben. Erst wegen des Dachgiebels, dann wegen des Fundaments. Deswegen verzichtet man zunächst auf Motorrad- und Fahrradstellplätze, die auf einem Streifen direkt daneben entstehen sollten.

Die Probleme mit dem Haus, das erst im Sommer von der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWG) gekauft worden war, damit die Arbeiten am Parkplatz beginnen konnten, sind jedoch größer als zunächst angenommen. Offenbar ist das Fundament nicht tief und damit nicht sicher genug. Daher wird laut Wolf aus dem ursprünglichen Plan der SWG nichts, das Haus bei nächster Gelegenheit weiterzuverkaufen. „Die SWG hat einen Antrag auf Abriss gestellt, der derzeit geprüft wird“, konstatiert der OB nüchtern. Wird ihm stattgegeben, kommt das Haus weg. Futsch wäre damit auch der Kaufpreis – nach OVZ-Informationen etwa 25 000 Euro. Ein Verlust, zu dem noch die bereits vorgenommenen Sicherungsarbeiten sowie der Abriss hinzu kämen.

Angesichts dessen widmet man sich lieber dem Parkplatz. Zu den Restarbeiten, die bis nächste Woche noch zu erledigen sind, gehören etwa die Anbindung an den Fußweg an der Seite zum Johannisgraben hin und die Beschilderung.

Von Thomas Haegeler

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