Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Stiftung fördert Paul-Gustavus-Hausin Altenburg mit 11000 Euro
Region Altenburg Stiftung fördert Paul-Gustavus-Hausin Altenburg mit 11000 Euro
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:16 15.10.2012
Vereinsvorsitzender Markus Twork (5.v.l.) und weitere Förderer bedanken sich vor dem Paul-Gustavus-Haus bei Maria Kühl (4.v.l.).

Von Florian Theis

Über 11 000 Euro kann sich der Förderverein "Zukunftswerkstatt Paul-Gustavus-Haus" freuen. Die Stiftung Denkmalschutz unterstützt mit dem Geld die Sanierung des historischen Gebäudes Wallstraße 29. Bei der Spendenübergabe am vergangenen Freitag bedankte sich der Vereinsvorsitzende Markus Twork vor allem bei Maria Kühl. Die Rentnerin, die auch dem Förderverein angehört, hatte die Unterstützung in die Wege geleitet und überbrachte in ihrer Funktion als Ortskuratorin der Stiftung Denkmalschutz den Fördervertrag.

Ab Monatsende sollen der Schmuckbalkon wieder hergerichtet und die Klinkerfassade gereinigt und ausgebessert werden. Zunächst wird ein Restaurator die erhaltenen Schmucktafeln begutachten, danach folgen die Handwerksarbeiten. "Wenn das Wetter mitspielt, wird der Bau noch in diesem Jahr fertig", hofft Twork.

Insgesamt kostet der Bauabschnitt rund 35 000 Euro. Neben der Spende der Stiftung Denkmalschutz wurde der Verein mit 21 000 Euro vom Thüringer Kultusministerium gefördert. Die restlichen Kosten tragen die Vereinsmitglieder, die auch selbst im Haus Hand anlegen. Parallel zur Restaurierung der Fassade erneuern sie die Elektrik im ersten Stock und im Erdgeschoss.

Für die Zukunft rechnet der Vereinsvorsitzende fest mit weiteren Fördergeldern: "Das Kultusministerium hat eine finanzielle Begleitung in Aussicht gestellt und die werden wir auch nutzen." Ebenso würde das Interesse der Altenburger stetig steigen. Die Veranstaltungen des Vereins, wie Sommertheater oder Bücherbasar, seien gut besucht und auch die Zahl der Vereinsmitglieder steige kontinuierlich - auf mittlerweile 42 Förderer. 2013 sollen noch die Schiebefenster auf der Gebäudevorderseite erneuert werden. "Damit wird das Gebäude wieder in seinem alten Glanz, wie im Baujahr 1905, erstrahlen", freut sich der Vereinsvorsitzende.

Das Haus wurde 1905 von dem Malzkaffee-Fabrikanten Paul Gustavus errichtet. Hinter dem Gebäude liegen die Produktionsstätten der Fabrik. Im Vorderhaus befanden sich die Geschäftsräume des Unternehmens und die Wohnräume der Familie Gustavus. Bis 1931 wurde dort der produzierte Malzkaffee verkauft. Ab 1994 stand das denkmalgeschützte Haus leer. Der Förderverein bekam die alte Malzkaffee-Fabrik 2010 vom ehemaligen Eigentümer geschenkt und arbeitet seitdem an der Restaurierung des Jugendstilbaus. Derzeit wird das Haus als Stadtteilcafé und Bibliothek genutzt.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Suche nach einer vermissten 69-Jährigen aus dem Seniorenheim Plottendorf und einer 15-Jährigen aus Kriebitzsch hält an.

14.10.2012

Eine kritische Analyse der Schwachstellen, anspruchsvolle Ziele in den bevorstehenden Wahlkämpfen und ein Umbau der Führungsspitze - das sind die Ergebnisse einer Mitgliederversammlung des Altenburger Stadtverbandes der Linkspartei am Freitag.

14.10.2012

Zwei Kinder haben am Dienstag gegen 18 Uhr eine "Wasserbombe" aus einem Fenster eines Mehrfamilienhauses in der Wettinerstraße geworfen.

12.10.2012
Anzeige