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Strampeln für Stimmen

Strampeln für Stimmen

Für manche hat Wahlkampf eben immer noch irgendwie mit Ritterlichkeit zu tun. Und wenn die in den Medienschlachten dieser Tage fast regelmäßig unterzugehen droht, kann man es ja immer noch als Pedalritter versuchen.

Altenburg.

 

Ob diese Überlegung tatsächlich der Anstoß für den Wahlkampf-Gag von Nikolaus Dorsch war, ist nicht überliefert. Fakt ist allerdings, dass der SPD-Direktkandidat für den Bundestags-Wahlkreis 195, zu dem die Landkreise Greiz und Altenburger Land gehören, statt auf den meist üblichen Wahlkampf-(Klein-)Bus lieber auf ein Wahlkampf-Fahrrad setzt. Strampeln für Stimmen, sozusagen.

 

Seine Familie hatte dem 55-jährigen Chef des Altenburger Innova-Sozialwerkes, der auch Fraktionsvorsitzender der SPD im Altenburger Rathaus ist, kürzlich ein Klapp-Fahrrad geschenkt. Und das ist in den vergangenen Wochen für ihn zum treuen Wahlkampfbegleiter, ja zum Wahlkampfmittel geworden. Das versichert jedenfalls Dorschs Wahlkampf-Team per Pressemitteilung. Wann immer möglich, packe der Kandidat sein Klapprad ein und besuche die Städte und Gemeinden seines Wahlkreises.

 

Inzwischen sei bereits eine beachtliche Liste zusammengekommen, das Ziel ist freilich auch ehrgeizig: Der SPD-Kandidat will den gesamten Wahlkreis erradeln, der sich immerhin von Lucka und Meuselwitz im Nordosten bis Greiz und Zeulenroda im Südwesten erstreckt. 68 Städte und Gemeinden habe Dorsch schon besucht, mit Leuten gesprochen und sich ihre Sorgen und Nöte angehört, heißt es in der Pressemitteilung. "Den Menschen in die Augen zu sehen und mit ihnen ernsthaft zu diskutieren ist das Wichtigste. Nicht nur jetzt, sondern auch verlässlich nach der Wahl."

 

Dorsch setze bei seiner Erkundung des Wahlkreises ganz bewusst auf persönlichen Kontakt. "Zuhören und sich ein Bild vor Ort zu machen ist die wichtigste Art der Information. Und die Menschen freuen sich, wenn ein Politiker tatsächlich und oft zum ersten Mal überhaupt vor Ort bei ihnen erscheint."

 

Neben seiner Heimatstadt Altenburg habe Dorsch seit Juni große und kleine Gemeinden beider Landkreise bereist - von Greiz bis Schmölln, Pöppschen bis Rußdorf, so die Pressemitteilung. Darüber hinaus setzt er aber auch auf die ganz klassische Wahlkampf-Requisite Sonnenschirm. Auch wenn die bei ihm "Dialogbox" heißt. G.N.

Günter Neumann

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