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Altenburg Straßenbau in Breitenhain geht im Herbst nahtlos weiter
Region Altenburg Straßenbau in Breitenhain geht im Herbst nahtlos weiter
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08:00 12.07.2016
Nach Beendigung der Bauarbeiten in Breitenhain geht es auf der Straße nach Prößdorf weiter. Quelle: Foto: Mario Jahn
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Lucka

Nahtlos weitergehen sollen im Luckaer Ortsteil Breitenhain im Herbst die Bauarbeiten nach der Fertigstellung des ersten Abschnittes. Bereits seit 2015 wird hier eine Gemeinschaftsmaßnahme von Stadt sowie Zweckverband Wasserver- und Abwasserentsorgung Altenburger Land (ZAL) umgesetzt. Auf einer Länge von 490 Metern hat der Zweckverband neue Trink- und Abwasserleitungen verlegt.

Für den grundhaften Straßenausbau, die teilweise Erneuerung der Straßenbeleuchtung und der Gehwege zeichnet die Stadt Lucka verantwortlich. Die Gesamtkosten für dieses Projekt liegen laut Kämmerin Karin Schütz bei 550 000 Euro. 250 000 Euro davon steuert das Land Thüringen als Fördermittel bei. „Nach dem Abzug der Straßenausbaubeiträge, die die Bürger laut Satzung zu zahlen haben, bleibt für die Stadt ein Eigenanteil von 200 000 Euro“, rechnet sie vor.

Im Rathaus der Kleinstadt hatte man in den zurückliegenden Monaten mehrere Versuche unternommen, um für einen sich anschließenden zweiten Bauabschnitt ebenfalls Fördermittel zu bekommen. Das sei gelungen, und inzwischen liege der Fördermittelbescheid im Rathaus vor, berichtet Bürgermeisterin Kathrin Backmann-Eichhorn (parteilos).

Bei diesem zweite Abschnitt soll die Ortsverbindungsstraße von Breitenhain auf einer Länge von rund 920 Metern bis zum Abzweig der Kreisstraße, die nach Prößdorf führt, grundhaft ausgebaut werden. „Dieses Projekt werden wir ebenfalls gemeinsam mit dem ZAL realisieren“, sagt Backmann-Eichhorn. Im Zuge der Baumaßnahme sei im Auftrag des Zweckverbandes eine Neuverlegung der Trinkwasserleitung und einer Abwasserdruckleitung nach Prößdorf umzusetzen. Diese Arbeiten sind die Voraussetzungen dafür, später auch den Ortsteil Prößdorf an die zentrale Kläranlage von Lucka anschließen zu können.

„Es sei nicht einfach gewesen, die Fördermittelgeber, den Zweckverband und die Baufirma für dieses Vorhaben unter einen Hut zu bringen. „Denn wir wollten gern, dass die Firma, die im Augenblick in Breitenhain arbeitet, auch den zweiten Teilabschnitt übernimmt“, so die Bürgermeisterin. Nach langen und zähen Verhandlungen habe man aber jetzt alle vier Zipfel zusammen, meint sie sichtlich erleichtert. Denn das Wichtigste, der Zuwendungsbescheid für die Förderung, liege vor.

Weil die Fahrbahn aus Asphaltbeton auf einer Breite von fünfeinhalb Metern auszubauen ist, müsse die Stadt vor Beginn der Bauarbeiten noch rund 100 Quadratmeter Land kaufen, so das Stadtoberhaupt. Gespräche mit den Eigentümern habe es dazu bereits gegeben.

„Für diesen zweiten Teilabschnitt, der bis zum Frühjahr 2017 fertiggestellt sein soll, liegen die Kosten bei rund 570 000 Euro“, so die Kämmerin. Unterstützt wird die Baumaßnahme mit 400 000 Euro aus dem Programm des Freistaates Thüringen zur Förderung des kommunalen Straßenbaus. „Da für dieses Projekt keine Straßenausbaubeiträge erhoben werden können, liegt der Eigenanteil für uns bei 170 000 Euro“, so Schütz.

Im Bauausschuss des Stadtrats ist über dieses Vorhaben bereits beraten worden. Am Donnerstag befindet der Stadtrat darüber.

Von Marlies Neumann

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