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Altenburg Straßenreparatur in Lödla wird verschoben
Region Altenburg Straßenreparatur in Lödla wird verschoben
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04:05 06.12.2017
Die Bäckergasse in Lödla ist ziemlich marode, doch die Sanierung der Fahrbahn muss verschoben werden. Quelle: Mario Jahn
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Lödla

Keine guten Nachrichten hatte Lödlas Bürgermeister Torsten Weiß (CDU) kürzlich für Anwohner der Bäckergasse. Die für dieses Jahr geplante Sanierung der Fahrbahn muss verschoben werden. Den Grund dafür lieferte eine Analyse des Zweckverbandes Wasserver- und Abwassserentsorgung Altenburger Land (ZAL). Bei der Bauvorbereitung musste auch die Frage nach der Straßenentwässerung geklärt werden. Die daraufhin zu Rate gezogenen Experten des ZAL, in dessen Zuständigkeit das Lödlaer Abwasser fällt, erkannten jedoch in den alten Rohren ein Problem. Diese hätten eine zu geringe Kapazität, um das auf dem Asphalt anfallende Regenwasser abzuleiten.

„Das heißt, der ZAL muss erst die Abwasserleitungen erneuern, bevor wir die Straße machen können“, erklärte Weiß während der jüngsten Gemeinderatssitzung. Weil derzeit die Fahrbahn in schlechtem Zustand ist, kann einiges an Regenwasser versickern, was nach dem Versiegeln der Oberfläche eben auch in Kanalisation fließt. Bei den Anwohnen sorgte diese Begründung für Verwunderung. Kaputt, so dass Wasser versickern könne, sei die Straße ja erst, nachdem der ZAL vor kurzem die Trinkwasserleitung erneuert hat.

Und nun, wo es wieder ordentlich gemacht werden soll, reichen auf einmal die Abwasserleitungen nicht mehr. Dabei sei die Straße zig Jahrzehnte alt – und auch in der Vergangenheit habe es geregnet und das Wasser sei abgeflossen, argumentieren die Bürger. Das konnte Weiß nur mit einem Schulterzucken zur Kenntnis nehmen. Wenn die Experten zu so einer Einschätzung kommen, könne er nicht viel dagegen sagen.

Für Unmut sorgte ferner die von Weiß weitergegebene Aussage des ZAL, er wolle sich im kommenden Jahr mit der Planung befassen. Das sei zum einen keine 100-prozentige Zusage, wurde gemutmaßt. Wenn zudem das Geld nicht reiche, könne es sein, dass Planung und Umsetzung immer wieder verschoben werden, und zudem könne sich auch die Planung gewissermaßen ewig hinziehen. Weiß konnte zwar nicht komplett ausschießen, dass diese Szenarien eintreten. Gegenüber der OVZ erklärte er aber: „Ich gehe nicht davon aus. Es handelt sich auch nur um rund 100 Meter. Ich bin sicher, der ZAL wird sich 2018 darum kümmern.“

Von Jörg Reuter

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