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Subway to Sally bei der 25. Festivalauflage vom 4. bis 6. August dabei

Open Air Gößnitz Subway to Sally bei der 25. Festivalauflage vom 4. bis 6. August dabei

Zur Jubiläumsauflage des Gößnitzer Open Airs erwartet die Besucher ein Line-up, das einem 25. Festival alle Ehre macht. Vom 4. bis 6. August werden rund 20 Bands bei den Musikfans auf der Wiese am Bahndamm für Partystimmung sorgen. Die unbestrittenen Headliner des Festivals, Subway to Sally, werden bereits am Freitag spielen.

Subway to Sally sind der unbestrittenen Headliner des 25. Open Airs in Gößnitz.

Quelle: Tobias Sutter

Gössnitz. Zur Jubiläumsauflage des Gößnitzer Open Airs erwartet die Besucher ein Line-up, das einem 25. Festival alle Ehre macht. Vom 4. bis 6. August werden rund 20 Bands bei den Musikfans auf der Wiese am Bahndamm für Partystimmung sorgen. Dabei ist der Verein Initiative für Musik und Kultur Gößnitz (Imukg) seiner Linie treu geblieben und will auch diesmal abseits jeglichen Mainstreams ein Festival für viele Musikgeschmäcker bieten.

Die unbestrittenen Headliner des Festivals, Subway to Sally, werden bereits am Freitag spielen. Seit ihrem ersten Auftritt 1995 beim 3. Open Air Gößnitz hat sich die Band aus Potsdam zum Dauerbrenner entwickelt. Neben den Kollegen von In Extremo bilden sie heute die Speerspitze des deutschen Mittelalterrocks. Ein Stil, der in den frühen 90er-Jahren entstand und vor allem von The Inchtabokatables und eben Subway to Sally geprägt wurde. In den vergangenen zwei Jahrzehnten gab es in Deutschland wohl so gut wie keinen großen Club und kein namhaftes Rock-Festival, wo Subway to Sally nicht aufgetreten sind – mit ihren harten metalllastigen Sound, der mit Folk-Instrumenten von Dudelsack über Drehleier und Laute bis hin zu Geige und Flöte bereichert wird. Bei ihrem nunmehr vierten Auftritt am 4. August ab 22.45 Uhr in Gößnitz – zuletzt gastieren Subway to Sally 2003 hier – können die Barden um Frontmann Eric Fish nun auf Songs von zwölf Studioalben zurückgreifen.

Los geht es am Freitag aber schon 17 Uhr mit Osaka Rising, eine Zwei-Mann-Hardrock-Band ohne Gitarren. Ihnen folgt Mainpoint, die die Schubladen Gothic, Metal und Rock ’n’ Roll zu einem brachialen und dunklen, aber dennoch melodiösen Potpourri mixen. Danach werden Ost+Front mit Neuer Deutscher Härte zum zweiten Mal in Gößnitz zu Gast sein. Heidevolk aus Gelderland folgen darauf mit Party-Pagan-Folk. Zum Abschluss gibt es nachts „Polka auf Speed“ von Gasmac Gilmore.

Am Sonnabend ab 11 Uhr ist die Bühne wieder für junge Bands aus der Region frei, in diesem Jahr unter anderem mit The Rest of us is Dead aus Schmölln. Alte Hasen sind die Deutschrocker Kirsche & Co., die wieder mit von der Open-Air-Partie sind und am frühen Nachmittag auf der Zeltbühne stehen. Das Mainstage-Programm eröffnen Lord Bishop mit seinem „Sex-Rock“. Die Stonerrocker Samavayo und die Ostsee-Hardcore Crushing Caspars folgen. Mittelalterliche Choralmusik mit ’ner Prise Death Metal, so lässt sich der Stil von Haggard beschreiben, die am Sonnabend die Primetime auf der großen Bühne einleiten. Danach beweisen die Iren Primordial, warum sie zu den Begründern des Celtic Metal zählen. Dem folgt melodischer Folk Viking Death Metal mit Ensiferum. Die Finnen sind am zweiten Festivaltag der Headliner des Abends. Zum Abschluss auf der Mainstage schallt eine volle Ladung Rammstein – dargeboten von Weissglut – durch die Boxen.

Zwischendurch gibt es auf der Zeltbühne eine energetische Stilmischung aus Heavy-, Blues- und Stoner-Rock, vorgetragen von den King Kong Calls. Abgelöst wird die Band von Blacky & Co, welche bis in die frühen Morgen das Bierzelt rocken wollen. Am Freitag sorgen übrigens Double Vision mit Rory Gallagher Songs für die Zwischentöne im Zelt.

„Am Charakter des Festivals ändert sich 2017 nichts“, betont Henry Mersiowsky, der von Anfang an in der Imukg mitmischt. Wie gewohnt werde es keine Trennung zwischen Bühne und Zeltplatz geben und entspanntes Zelten neben dem Auto sei möglich, so der Cheforganisator der Festivals weiter. Er rechtet auch in diesem Jahr wieder mit rund 3000 Gästen. Übrigens eine Größenordnung wie sie bereits seit den Anfangstagen des Gößnitz Open Airs erreicht wird.

Karten gibt es bundesweit an allen bekannten Vorverkaufsstellen, auf www.openairgoessnitz.de und an der Tages- beziehungsweise Abendkasse.

Von Jörg Reuter

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