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Altenburg Suche nach Siebenjährigem aus Rositz nimmt gutes Ende
Region Altenburg Suche nach Siebenjährigem aus Rositz nimmt gutes Ende
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15:08 15.03.2017
Die Polizei band alle verfügbaren Streifenwagenbesatzungen in die Suche ein, (Symbolfoto)  Quelle: dpa
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Altenburg/Rositz

 Als am Dienstag gegen 18.30 Uhr eine besorgte Mutter bei der Altenburg Polizei anrief und ihren siebenjährigen Sohn vermisst meldete, schrillten bei den Beamten alle Alarmglocken. Der Junge aus Rositz war zum regulären Judotraining in der Sporthalle Erich-Mäder-Straße in Altenburg, das um 18 Uhr beendet war. „Die Mutti wollte ihren Jungen vom Training wieder abholen. Aber beide verfehlten sich offensichtlich um wenige Minuten“, schildert die Sprecherin der Landespolizeiinspektion Gera, Marleen Wedel, den Sachverhalt.

Vermutlich hatte sich der Junge daraufhin allein zu Fuß auf den Heimweg nach Rositz gemacht. Dort, in der Fichtenhainicher Straße, endete der ungewollte Ausflug des Kleinen mit einem Happy End: Eine alarmierte Streifenwagenbesatzung wurde auf den Jungen, der im Judoanzug unterwegs war, aufmerksam. Die Polizisten nahmen den Kleinen wohlbehalten an Bord und brachten ihn heim.

Innerhalb dieser einen Stunde, in der der Siebenjährige vermisst war, lief nicht nur der gesamte verfügbare Polizeiapparat auf Hochtouren. „Solche Vermisstenmeldungen von Kindern genießen bei uns immer höchste Priorität. Dann setzen wir auch alle erdenklichen Räder in Bewegung. Das ist auch für die eingesetzten Beamten sehr emotional, wenn ein Kind vermisst wird. Und umso größer ist die Erleichterung, wenn sich die Sache, wie im konkreten Fall, so gut fügt“, so Wedel weiter.

Umgehend seien nach der Anzeige sämtliche verfügbaren Streifenwagenbesatzungen in die Suche eingebunden worden. „Auch die Fußstreifen wurden verstärkt. Zudem ging die Vermisstenmeldung an alle Bus- und Taxifahrer, die im Stadtgebiet sowie der Region unterwegs sind. Sie kommen ja überall herum und sind für uns eine ganz wichtige Informationsquelle“, informierte Wedel. „Zudem ist es auch schon passiert, dass vermisste Kinder einfach gerne im Bus unterwegs sind.“

Weiterhin war für die Suche auch der Fährtenhund aus Gera angefordert und bereits in Altenburg eingetroffen, als die erlösende Nachricht vom Auffinden des Jungen eintraf. „Bei einer weiteren Suche wäre auch der Hubschrauber in Betracht gekommen. Ebenso hatten wir bereits ein Bild des Jungen organisiert und hätten umgehend über die Medien eine Vermisstenmeldung verbreiten lassen. Was dann aber glücklicherweise nicht mehr notwendig war“, so die Sprecherin weiter.

Von Jörg Wolf

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