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Altenburg T4-Chef Wolfgang Nösel holt Titel bei vereinseigener Jungtierschau
Region Altenburg T4-Chef Wolfgang Nösel holt Titel bei vereinseigener Jungtierschau
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06:44 23.07.2018
Der T4-Vereinsvorsitzende Wolfgang Nösel (r.) wird „bester Aussteller“ und Besucherin Nicole Tajbl aus München hält liebevoll ein Kaninchen „Roter Neuseeländer“ im Arm. Quelle: Wolfgang Riedel
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Altenburg

Zum zweiten Mal in Folge führte der Altenburger Rassekaninchen Züchterverein T4 unter Leitung von Dirk Oettling und Gunter Hochtritt auf dem Vereinsgelände in der Paditzer Straße 71 am Freitag und Sonnabend die Kreisjungtierschau mit 256 Tieren in 64 Sammlungen aus. Vier Preisrichter, unter anderem mit dem obersten Zuchtrichter und Vizechef des Bundesverbandes, Horst Rohowski, bewerteten die Jungtiere bezüglich Köperform, Typ und Bau, Fellhaar, Pflegezustand und besonderer Rassemerkmale wie Farbe und Zeichnung. Die Noten dokumentieren allerdings nur eine Kurzzeitaufnahme, denn das Jungtier entwickelt sich schließlich weiter und verändert sich dabei.

Ausstellungsleiter muss sich mit Rang zwei begnügen

Sabrina Benson reiste aus Rositz unter anderen mit vier Jungkaninchen der Rasse Helle Großsilber an und freute sich mit 23 von 32 Punkten über ihren siebten Wertungsplatz. Zum besten Aussteller gedieh aber der T4-Chef Wolfgang Nösel, dessen Jungtierquartett der Rasse Havanna mit 25 Punkten bewertet wurde. Ausstellungsleiter Dirk Oettling erzielte mit seinen Rhönkaninchen bei gleicher Punktzahl den zweiten Rang. Zuchtchampion Nösel schnitt aber aufgrund von Hilfspunkten besser ab. Den Bronzeplatz errang Marco Frille aus Oberlödla mit 24 Zählern für seine Kleinsilber schwarz.

„Um bei Ausstellungen erfolgreich zu sein, muss man vor allem optimal füttern und die Kaninchen bestens pflegen“, erläuterte der 80-jährige Züchter Nösel, der über 45 Jahre den 123 Jahre alten Altenburger Züchterverein mit bis zu 40 Mitgliedern leitet, einer Gästegruppe aus der Schar der insgesamt 80 Ausstellungsbesucher. „Vor allem vor jeder Kaninchenschau müssen unter anderem das Fell gekämmt und gebürstet sowie die Zehen verschnitten werden. Ich lege zudem viel Wert auf eine traditionsgemäße Fütterung mit Grün- und Saftfutter, Rüben und Kartoffeln.“

Besucher begeistert von Anlage und Schau

Nicole Tajbl reiste mit ihrem Ehemann Bernhard extra aus München an, um alle Jungkaninchen in Augenschein zunehmen. „Wir halten selbst Kaninchen, und schon früher besuchte ich immer gern die Ausstellungen hier in diesem umfangreichen Vereinsgelände mit Haus, Gastraum und interner Gartenanlage mit 34 Parzellen“, so die Ex-Altenburgerin.

Genau diese Anlage veranlasste den Züchter Stephan Löffler, Mitglied im Rassekaninchen Züchterverein T4 zu werden. „Vorher durfte ich als Mitglied des regulären Gartenvereins „Friedenshöhe“ keine Kaninchen halten. Hier im T4 aber fördert man mit der Bereitstellung einer Parzelle regelrecht die Zuchtarbeit“, lobte der 60-jährige Züchter, der seine Marburger Feh-Jungkaninchen präsentierte. Denn auch er kann so neben Obst und Gemüse sowie der Kleintierhaltung im Garten auch Kaninchenfutter selbst anbauen.

Verein legt Wert auf Nachwuchsgewinnung

„Kaninchen sind echt possierliche Tierchen“, freute sich indes die Altenburgerin Andrea Köhler, die mit einem Mädchenduo die Käfige beäugte. Für die gastronomische Betreuung sorgte ein Vereinstrio um Anja Schmidtke. Die Siegerehrung mit Pokalen und Ehrenpreisen – unter anderem von Landrat Uwe Melzer, Oberbürgermeister André Neumann (beide CDU) und den Landtagsabgeordneten Ute Lukasch (Linke) und Christoph Zippel CDU) – bis hin zu Geschenkgutscheinen eines Baumarkts krönte letztlich die 28. Kreisrassekaninchenschau. „Wir freuen uns über jedes neue Mitglied und legen besonders viel Wert auf die Nachwuchsgewinnung“, betonte Ausstellungsleiter Dirk Oettling.

Von Wolfgang Riedel

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