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Altenburg THW-Helfer aus Altenburg schlagen sich achtbar
Region Altenburg THW-Helfer aus Altenburg schlagen sich achtbar
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18:21 16.05.2018
Hielten für die Altenburger die Fahne hoch: Nachwuchshelfer und Betreuer des hiesigen Ortsverbandes in Görlitz. Quelle: THW
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Görlitz

Nur aller zwei Jahre lädt der Landesverband Sachsen/Thüringen Kinder und Jugendliche aus den Ortsverbänden beider Freistaaten ins Landesjugendlager ein. „In diesem Jahr fand das Treffen mit rund 200 Junghelfern sowie rund 100 Betreuern in Görlitz statt“, informierte Christian Dietze, Jugendwart des Altenburger THW-Ortsverbandes.

Beileibe war Dietze nicht allein nach Ostsachsen gereist. „Neun Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren sowie sieben Betreuer waren ebenso mit von der Partie.“

Auf alle Teilnehmer warteten in dem großen Camp an allen Tagen ein pralles Programm. „Wir haben beispielsweise den Görlitzer Flugplatz sowie den Tagebau Nochten besucht. Zudem stand an einem Tag eine Stadtrallye kreuz und quer durch Görlitz auf dem Programm. Da hatten alle sehr gut zu tun“, so Dietze.

Landesjugendwettkampf als Höhepunkt

Allerdings sollen solche Landesjugendlager, die aller zwei Jahre jeweils abwechselnd in Thüringen und in Sachsen stattfinden, den Junghelfern nicht nur Spaß und Abenteuer bescheren. „Höhepunkt des Lagers war der am Sonnabend anstehende Landesjugendwettkampf, bei dem das in den Ausbildungen erworbene Wissen und die Fertigkeiten der Kinder auf dem Prüfstand stehen“, so der Jugendwart.

Die Altenburger hatten bei den beiden zurückliegenden Wettbewerben 2013 in Dresden sowie 2015 in Rudolstadt unter allen aus Thüringen beteiligten Teams jeweils den zweiten Platz belegt. „In diesem Jahr hatten wir sehr viele Junghelfer dabei, die erstmals bei so einem großen Event am Start waren. Deshalb hatten wir die Erwartungen auch ein wenig zurück geschraubt. Letztendlich ist bei dem Wettbewerb für uns ein dritter Platz herausgesprungen“, so Dietze. Das ist angesichts von nur vier teilnehmenden Ortsverbänden aus Thüringen – gewertet wurden beide Bundesländer getrennt – zwar eigentlich nur der vorletzte Rang.

Mit dem Abschneiden zufrieden

Trotzdem ist sind Dietze und seine Mitstreiter damit recht zufrieden. „Wir hatten ja auch ein noch recht unerfahrenes Team am Start und die haben alle gestellten Aufgaben ordentlich gelöst. Nur war die Zeit manchmal etwas eng. Letzter sind wir nicht geworden, was der Plan war.“

Und es war nicht von Pappe, was Jannik Bieber, Philipp Jahr, Max Kämpfe, Alexander Kube, Hannes Lange, Tarja Jasmin Müller, Philipp Röser, Jana Schilde und Florian Uhlemann leisteten: „Die Bandbreite bei den Stationen reichte von der Ersten Hilfe, dem Transport von Verletzten, Holzbearbeitung und Beleuchtung, Pumparbeiten sowie Heben von Lasten bis hin zu Kartenkunde. Der Ausbildungsstand hat gezeigt, dass wir auf gutem Weg sind, um in zwei Jahren beim nächsten Landesjugendlager in Thüringen wieder weiter vorn zu landen.“

Von Jörg Wolf

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