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Altenburg Tag der offenen Tür mit viel Spiel, Spaß und Tanz
Region Altenburg Tag der offenen Tür mit viel Spiel, Spaß und Tanz
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18:51 07.05.2018
Immer wieder reihten sich auch Gäste in den Reigen der Tanzenden um Schulreferendarin Constanze Nitzsche (2.v.re.) ein. Quelle: Wolfgang Riedel
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Altenburg

Mit dem Hit „Atemlos“ stimmte am Sonnabend der Spielmannszug Altenburg um Frontmann Reiner Kuhna in der Bonhoeffer-Schule Altenburg auf den Tag der offenen Tür ein. „An unserer Schule lernen 215 Kinder bei 20 Lehrern. Davon 60 mit Migrationshintergrund, von denen wiederum 38 Schüler Flüchtlingskinder sind“, erzählte Schulleiterin Yvonne Künzel. „Wir verstehen uns alle gut“, betonte sofort der Schüler Abdulhamied Alsaka aus Syrien mit Blick auf seine Schulkameradinnen Julia Volkova und Alexandra Kinder. „Gibt es mal Probleme, werden die im Streitschlichterraum geklärt“, informierte Alexandra die Gäste, während Julia vom Redaktionsteam die Schülerzeitung präsentierte.

Vom guten Einvernehmen der verschiedenen Nationalitäten an der Regelschule zeugten auch die Musik- und Tanzdarbietungen. Unter Anleitung von Musiklehrer Knut Kielmann trommelte beeindruckend rhythmisch ein Percussions-Team um die Achtklässler Jasmin Gathemann und Nico Jäppelt los. Danach sangen die jungen Trommler den Karat-Song „Über sieben Brücken musst Du geh’n“, und schon stimmte eine Gästeschar um Schülervater Björn Ruddigkeit begeistert mit ein.

Im Raum „Spielend lernen“ punktete beim Mühle-Spiel die Fünftklässlerin Leonie Kuhnert gegen ihren Klassenkameraden Marco Grille. Von Fantasiegeschichten, Theaterstück und Flohmarkt bis hin zur Tombola war für reichlich Unterhaltung gesorgt. Auch Mutter Jana freute das bunte Tagesprogramm. „Unser zehnjähriger Pascal Hagen hat hier an der Schule Freunde und fühlt sich deshalb hier wohl. Die Schule hat überhaupt einen guten Ruf. Das bezeugen mir immer wieder Freunde und Bekannte“, beteuerte die Altenburgerin auch mit Blick auf die Tänzerinnen um Lehrerin Ilona Piegert und Schulreferendarin Constanze Nitzsche. Beide Pädagoginnen luden Schüler und Gäste zum Mitschwingen bei Volkstänzen aus aller Welt ein. Und schon wirbelte eine weitere Tanzgruppe beim israelischen Tanz „Lo Ahavti Dai“ mit Elan über das Parkett.

Im Freien unter stattlichen Bäumen genoss man derweil deftige Bratwürste vom Buffetteam um Steffen Knorr. Lehrerin Christel Groß sprach vor allem im Interesse einer gelingenden Integration mit einer Schülergruppe – mit Sicht auch auf Schautafeln – über das Leben in Ländern wie Syrien und Afghanistan. Mit dabei einige ehemalige Schülerinnen um die 17-jährige Lisa-Marie Seidel, die sich immer wieder gern an die Lernzeit an der Bonhoefferschule erinnern.

„Leider plagt auch uns der gravierende Lehrermangel, der uns kaum Möglichkeiten für die Realisierung zukünftiger Projekte bietet“, bedauerte Schulleiterin Yvonne Künzel. Indes aber ist auch sie in freudiger Erwartung einiger Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten an der Schule. „An der Bonhoefferschule macht das Lernen ganz einfach Freude“, resümierte Juliane Gerhardt. Einst besuchte sie hier selbst den Unterricht, nun ist es ihre Tochter Pauline, die derzeit gern hier zur Schule geht.

Von Wolfgang Riedel

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