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Altenburg Technisches Hilfwerk in Altenburg im Prüfungsstress
Region Altenburg Technisches Hilfwerk in Altenburg im Prüfungsstress
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13:59 26.09.2017
THW-Nachwuchs aus verschiedenen Ortsverbänden in Sachsen und Thüringen traf sich zur Prüfung in Altenburg. Abgelegt wurden Leistungsabzeichen in Bronze und Silber. Quelle: privat
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Altenburg

Prüfungsstress beim Technischen Hilfswerk (THW) in Altenburg: Auf dem Gelände des hiesigen Ortsverbandes fand am Wochenende die zentrale Abnahme für das THW-Leistungsabzeichen des in der Skatstadt beheimateten Landesverbandes Sachsen und Thüringen statt. „Alles in allem stellten sich 32 Prüflinge aus beiden Freistaaten den Tests. Sie kamen aus den Ortsverbänden Aue-Schwarzenberg, Leipzig, Chemnitz, Nordhausen, Erfurt, Gera, Apolda und von uns“, so der Altenburger Ortsbeauftragte Ronald Reiß.

Abgelegt wurden die Leistungsabzeichen in Bronze und Silber. Verbunden war dies mit sechs praktischen Aufgaben, die sich einer schriftlichen Prüfung über Struktur und Aufbau des THW anschlossen. „Das ist schon ein anspruchsvolles Programm“, hob der 52-Jährige hervor. Was sich auch daran zeigt, dass von den 32 Mädchen und Jungen zwischen 6 und 17 Jahren „nur“ 28 die Prüfung bestanden. „Von den fünf Altenburger Teilnehmern waren aber alle erfolgreich“, betonte Reiß. Neben Werkzeugkunde, Knoten und Anleitern war am Sonnabend auch eine Teamaufgabe angesetzt, bei denen Vierergruppen gefordert waren, die aus sämtlichen Ortsverbänden zufällig zusammengewürfelt wurden. Es ging darum, eine Brücke zu errichten, die völlig ohne Knoten oder Nägel auskommt – und trotzdem hält. „Bei der Gruppenaufgabe kam es nicht nur auf die fehlerfreie Umsetzung an, sondern auch auf gutes Teamwork “, so Reiß.

Der Ortsverband Altenburg war schon zum zweiten Mal Ausrichter dieser zweimal jährlich stattfindenden Prüfung. „Sie wird im Wechsel in Sachsen und Thüringen durchgeführt.“ Wer das Abzeichen in Silber hat, kann die Qualifikation zu Gold angehen, die der bestandenen Grundausbildung gleichkommt.

Auch vier kleine THWler im Alter zwischen sechs und zehn Jahren legten am Wochenende eine Prüfung ab – jene zum so genannten Zahnrädchen, einer ersten Prüfung bei den Hilfswerkern. Denn seit zwei Jahren steht auch das THW den Kindern ab sechs Jahren offen. In Altenburg gibt es solch eine Knirpsen-Gruppe noch nicht, weil dafür entsprechend ausgebildete Betreuer fehlen. „Wir stehen Interessenten jederzeit offen“, so Reiß.

Von Jörg Wolf

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