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Altenburg Teehaus-Förderverein erinnert an die 1000-Jahr-Feier der Stadt
Region Altenburg Teehaus-Förderverein erinnert an die 1000-Jahr-Feier der Stadt
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20:22 21.02.2016
„Gammler und Hippies“ 1976 in Altenburg. Quelle: Agentur
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Altenburg

Wie schon vor Jahresfrist, so eröffnet auch 2016 der Teehaus-Förderverein die Veranstaltungssaison mit einem ganz besonderen Angebot: „Altenburg im Film“. Gezeigt wird an diesem Mittwoch zuerst ein 17-Minuten-Streifen von der Altenburger 1000-Jahr-Feier 1976. Der anschließende Hauptfilm ist die 1995 vom ZDF produzierte Realsatire „In treuen Händen“ über die Abwicklung eines DDR-Unternehmens.

Mit dem Vorjahresangebot – dem Streifen „Gegen das Vergessen“ und der in Altenburg 1984 gedrehten Defa-Produktion „Klassenkameraden“ – war der Veranstalter förmlich überrannt worden und musste sogar Besucher mangels Platzkapazität wieder nach Hause schicken. „Daraus haben wir gelernt, und machen jetzt 15.30 Uhr und 19 Uhr gleich eine Doppelvorstellung“, so der Vereinsvorsitzende Frank Hammerschmidt.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 1000-Jährigen von Altenburg sind genau 40 Jahre her. Ein guter Grund, sich daran zu erinnern, dachte der Verein und wurde beim Altenburger Videofreund Ralf Schollbach fündig. Gezeigt werden dessen Privataufnahmen, gedreht vom 9. bis 11. Juli 1976 in der Skatstadt. „Wenn alles klappt, können wir am Mittwoch auch Kopien von diesen Aufnahmen zum Kauf anbieten“, freut sich Hammerschmidt.

Das „sozialistische Volks- und Heimatfest“ sollte ein Unterhaltungsmarathon der Superlative werden und endete mit scharfen Dissonanzen. Denn die Anwesenheit und das Verhalten von etwa „2500 Gammlern und Jugendlichen mit dekadentem Aussehen“, verhagelte dem Zentralkomitee der SED die Bilanz. Ein Dutzend erstklassig besetzter Konzert unter anderem mit den Rockgruppen Kreis, Karat, Modern Soul, Babylon, Zoe, mit Veronika Fischer und Sanssouci hatte den Ansturm ausgelöst.

Die anschließende Gesellschaftsatire „Zu treuen Händen“ zeigt wie Treuhand-Opfer selbst zu gerissenen Betrügern werden. Der Film mit namhaften Schauspielern wie Sophie von Kessel und Rolf Hoppe wurde teilweise auch in Altenburg gedreht. Es geht um die Abwicklung eines Nähmaschinenkombinates in dem fiktiven Ort Wolkenstein im Erzgebirge, das ziemliche Ähnlichkeiten mit dem Altenburger Nähmaschinenwerk aufweist.

Karten für die Vorführungen am 24. Februar um 15.30 Uhr und 19 Uhr gibt es in der OVZ-Geschäftsstelle in Altenburg, Baderei 1 (Tel. 03447 574942) heute und morgen von 9 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr. Bitte beachten Sie, dass die Geschäftsstelle in dieser Woche am Mittwoch geschlossen ist. Restkarten an Tages- und Abendkasse.

Von Ellen Paul

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