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Altenburg Theaterverein Altenburg: Barbara Grubitzsch bleibt Vorsitzende
Region Altenburg Theaterverein Altenburg: Barbara Grubitzsch bleibt Vorsitzende
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09:53 20.05.2016
Bleibt Vereinschefin Barbara Grubitzsch – hier mit den Theater-Oscars. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Barbara Grubitzsch bleibt für weitere zwei Jahre die Vorsitzende der Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umgebung. Die 55-jährige Lehrerin, die schon seit zehn Jahren den rund 270 Mitglieder zählenden Verein führt, wurde am Mittwoch bei der Mitgliederversammlung im Altenburger Ratskeller ebenso einstimmig im Amt bestätigt, wie alle anderen acht Vorstandsmitglieder.

Zugleich wurde das langjährige Vorstandsmitglied Manfred Hainich mit Dank aus dem Führungsgremium verabschiedet. Der 83-Jährige, der selber einige Jahre als Vorsitzender fungierte, tritt aus Altersgründen ein wenig kürzer, bleibt dem Theaterverein aber weiterhin mit Rat und Tat erhalten, versicherte er. Zudem wurde er am Mittwoch zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Arbeit gab und gibt es für die Theaterfreunde reichlich. Dies wurde beim Rechenschaftsbericht und Ausblick von Chefin Barbara Grubitzsch deutlich: So beliebte Veranstaltungen wie „Wir um vier“ sowie das Theaterfrühstück mit vielen interessanten Gästen konnten in der zurückliegenden Spielzeit erfolgreich fortgeführt werden und erfreuten sich bei jeder Auflage einer sehr guten Resonanz. Möglich sei dies aber nur gewesen, weil sich dafür einige Vereinsmitglieder so richtig ins Zeug legen. „Beispielsweise unsere Schatzmeisterin Ilka Otto, die bei den Frühstücken mit viel Engagement das Buffet organisiert“, sagte die Chefin stellvertretend für alle anderen. Auch in der kommenden Spielzeit werde man diese Reihen fortsetzen. Hinzu kommen zahlreiche weitere Veranstaltungen, die der Verein völlig oder maßgeblich mit organisiert. Grubitzsch nannte in diesem Zusammenhang nur den Rezitatorenwettbewerb, der immerhin schon seine 18. Auflage erlebte.

Und zu guter Letzt steht am 12. Juni wieder die feierliche Vergabe der beliebten Publikums-Oskars nebst großer Party auf dem Plan. Für die Kür stehen jetzt die jeweiligen Kandidaten fest (siehe Kasten unten).

Umso bemerkenswerter ist angesichts dieser Fülle an Offerten die Tatsache, dass die Theaterfreunde beileibe nicht nur ihrem ausgemachten Faible für das Theater frönen, sondern die Macher auch aktiv bei ihrer Arbeit unterstützen und sogar auf der politischen Schiene aktiv werden, wenn es darum geht, für das Theater oder eine seiner Sparten mit Nachdruck Flagge zu zeigen.

„So sind wir als Verein beispielsweise bei der Open-Air-Aufführung von Carmina Burana als Co-Veranstalter aufgetreten und melden uns bei auftretenden Problemen regelmäßig zu Wort“, informierte die Vereinschefin.

„Ich bin einfach nur stolz auf unseren Vorstand und alle Mitglieder, die diese vielfältige Arbeit leisten“, brachte es Barbara Grubitzsch auf den Punkt.

Dabei seien die Arbeitsbedingungen der ohnehin durchweg ehrenamtlich tätigen Mitglieder oftmals alles andere als optimal. Grubitzsch vergaß in diesem Zusammenhang auch nicht, auf eines der größten personellen Probleme im Theaterverein einzugehen: Zwar haben die Schauspielfreunde im Theater ein eigenes Büro, das aber seit rund anderthalb Jahren verwaist ist, weil keine Bürokraft für den anfallenden Papierkram mehr sorgt. „Das ist unglaublich umfangreich und raubt immens viel Zeit. Wir sind aber weiter auf der Suche nach geeigneter Unterstützung“, so die Vereinschefin am Mittwoch.

Von Jörg Wolf

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