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Altenburg Theaterverein zieht positive Bilanz
Region Altenburg Theaterverein zieht positive Bilanz
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20:14 22.05.2014
Wieder in den Vorstand gewählt: Gabriele Heinicke, Ilka Otto, Bärbel Berkholz und Barbara Grubitzsch (v.l.). Quelle: Mario Jahn

"Es gab eine Vielzahl an richtig guten Veranstaltungen und eine Vielfalt, die wir geschaffen haben. Ich bin sehr zufrieden", fasste die Vorsitzende Barbara Grubitzsch vorgestern zur Mitgliederversammlung die Saison zusammen.

Dass auch die Mitglieder mit der Arbeit des Vorstandes zufrieden sind, zeigte sich daran, dass dieser für die nächsten zwei Jahre wiedergewählt wurde - wenngleich von den rund 270 Mitgliedern nur knapp zwei Dutzend anwesend waren. "Dies liegt aber daran, dass viele außerhalb wohnen, und vor allem die älteren nicht immer die Möglichkeit haben, zu unseren Sitzungen zu kommen", so Grubitzsch, die das Amt seit 2007 innehat. Neben ihr wurden auch Gabriele Heinicke als zweite Vorsitzende, Bärbel Berkholz als Schriftführerin, Ilka Otto als Schatzmeisterin und die sechs Beisitzer einstimmig wiedergewählt.

Neben der Gala zum Theater-Oskar, die derzeit noch vorbereitet wird, und der Gala "Jugend rezitiert und musiziert" zählen vor allem die Theaterfrühstücke und "Wir um vier"-Veranstaltungen zu den Höhepunkten der Vereinsarbeit. Bei letztgenannten stehen immer wieder auch die Verantwortlichen des Theaters Rede und Antwort, wie zum Beispiel im Oktober der Generalmusikdirektor Laurent Wagner. "Er ist sehr interessiert daran, gemeinsam mit uns etwas zu tun. Denn beim Besuch der Konzerte gibt es in Altenburg noch Reserven", beschrieb Grubitzsch, wie fruchtbar diese Gespräche sind. Insgesamt neun "Wir um vier"-Nachmittage wurden organisiert, im Schnitt kamen zwischen 30 und 50 Interessierte.

Bei den sechs bisher stattgefundenen Theaterfrühstücken sei die Resonanz ebenfalls sehr gut gewesen. Besonders die Aprilveranstaltung zu "Die Frauen von Troja" weckte das Interesse: "So viele waren es noch nie - weder auf der Bühne noch im Zuschauerraum", beschrieb Grubitzsch. Beim Theaterfrühstück zum Tag der offenen Tür war sie hingegen nicht rundum zufrieden: "Beim nächsten Mal veranstalten wir es nicht wieder auf der Hauptbühne. Dort war ein zu großes Kommen und Gehen."

Zum Mal- und Zeichenwettbewerb, der zum Weihnachtsmärchen "Der Räuber Hotzenplotz" stattfand, erzählte Grubitzsch Neuigkeiten: "Ein Jenaer Kulturverein hat uns angesprochen, dass wir dort eine kleine Ausstellung mit den Bildern zeigen. Es freut uns natürlich sehr, dass unsere Idee weitergetragen wird." Wie immer wurde das Weihnachtsmärchen finanziell vom Verein unterstützt, diesmal mit 2000 Euro. Daneben organisierte man eine Spendenaktion für die Trebener Kita, die vom Hochwasser betroffen war, und die Kinder wurden vom Verein zu einem Besuch im Puppentheater eingeladen.

Jenifer Hochhaus

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