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Thomas Katrozan bleibt im Rennen – seine Familie ist stolz auf ihn

Deutschland sucht den Superstar Thomas Katrozan bleibt im Rennen – seine Familie ist stolz auf ihn

Na bitte, es geht doch. Thomas Katrozan hat bei seinem nunmehr vierten Auftritt im Jamaika-Recall von „Deutschland sucht den Superstar“ das Auf-und-Ab der vergangenen Runden hinter sicht gelassen.

Benjamin Ondera schaut bedröppelt – er ist raus. Thomas Katrozan (r.) bleibt hingegen weiter im Rennen.
 

Quelle: RTL

Altenburg.  Na bitte, es geht doch, möchte man meinen. Thomas Katrozan hat bei seinem nunmehr vierten Auftritt im Jamaika-Recall von „Deutschland sucht den Superstar“ das Auf-und-Ab der vergangenen Runden hinter sich gelassen. Nach dem Lob vor zwei Wochen – Ostern legte DSDS eine Pause ein – wäre dem bisherigen Ritual zufolge eigentlich eine Negativ-Bewertung an der Reihe gewesen. Doch da sich inzwischen keiner der noch verbliebenen 22 Kandidaten mehr einen Flop leisten kann, wäre ein solcher an diesem Sonnabend folgenreich gewesen. Doch der 35-Jährige bekam Lob, vor allem von Dieter Bohlen. Mit anderen Worten: Der Leipziger, der bis 1999 im Nobitzer Ortsteil Wilchwitz zu Hause war, ist erneut eine Runde weiter.

Das Motto der Woche lautete diesmal Beach-Party. Für Thomas Katrozan war ein Song dran, der ihm richtig liegt: „Could You Be Loved“ von Bob Marley. Aber weil RTL ja in der nun schon über Wochen laufenden Show auch immer mal etwas anderes liefern will als „nur“ den Sängerwettstreit, wurde der Rasta-Mann aus Sachsen ausgerechnet mit Benjamin Ondera (38) aus Singen zusammengesteckt. Beide können sich bekanntlich nicht sonderlich leiden. Als sie schon am 12. März in einem Team waren und Benjamin krank im Hotel blieb und auch sonst nicht viele Anstalten machte, sich in die Gruppe einzubringen, hatte Thomas vor laufender Kamera klare Kante gezeigt: „Benjamin wäre nicht lange in meiner Band“, bekannte der Hobby-Musiker, der 2012 in Leipzig die Band „Captain Katze“ gründete und seither mit ihr durch die Lande tourt.

Und auch diesmal lief in der Vorbereitung so gut wie nichts zwischen den beiden. „Ich werde Bob Marley auf meine Art singen und Thomas raushauen“, erklärte der Singener sogar. Doch es kam genau andersherum. Vanessa fand Thomas einfach „cool“ und der Pop-Titan schwärmte von einem „Volltreffer“. „Wie du dich bewegt hast, die Klamotten, deine Haare, deine Stimme, einfach wow“. Dabei hatte Thomas schon Bammel, wie er bekannte, einen Bob-Marley-Song auf Jamaika zu performen. Denn am Strand waren viele Insulaner dabei – und die musste man mitreißen können.

Thomas’ Haarpracht war übrigens auch in dieser Sendung wieder Thema. Mit Kernseife würde er die bis zu den Waden reichenden Rastalocken waschen und dann ein bis zwei Tage zum Trocknen brauchen. Die Kumpels im Camp hatten eine andere, bei den Temperaturen gar nicht so schlechte Idee: Sie schütteten einen Eimer Eiswasser drüber.

Für den letzten Recall aus Jamaika darf der Tontechniker aus Leipzig nun in das Luxushotel Hyatt in Montego Bay einziehen. Am 9. April entscheidet sich, ob es Thomas Katrozan tatsächlich in die Top Ten schafft – es wäre eine kleine Sensation. In seiner alten Heimat hofft man das sehr. Wenn es der Fall sein sollte, dann will man für die erste Eventshow am 16. April voraussichtlich im Wichwitzer Vereinsheim ein kleines Public Viewing veranstalten. „Die Leute im Dorf interessiert die Sache schon, wir werden oftmals darauf angesprochen“, erzählt Vater Bernd Katrozan. Als die Familie zu Ostern gemeinsam mit Kinder und Enkeln, also auch mit Thomas, in Nobitz essen war, gab es für den nun fernsehbekannten Sohn bereits Selfie- und Autogrammwünsche. Auch in der Straßenbahn in Leipzig werde er angesprochen. „Wir sind stolz darauf, dass Thomas das alles so souverän meistert, und natürlich sehr aufgeregt“, bekennt der Papa.

Von Ellen Paul

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