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Altenburg Thomas Katrozan macht die Jamaikaner neidisch
Region Altenburg Thomas Katrozan macht die Jamaikaner neidisch
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10:09 21.03.2016
Thomas Katrozan (r.) auf dem Marktplatz in Falmouth. Quelle: RTL / Stefan Gregorowius
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Altenburg

Die Sache mit dem Auf und Ab für Thomas Katrozan bei DSDS scheint sich zu verstetigen. Das eine Mal Lobeshymnen, das nächste Mal ziemlich ernüchternde Kritiken. Da vor allem Dieter Bohlen in der Vorwoche recht niederschmetternd gewertet hatte, war bei der jüngsten Folge von „Deutschland sucht den Superstar“ am Samstagabend also wieder Lob an der Reihe. Und genauso ist es passiert. Was bedeutet: Der Leipziger mit familiären Wurzeln im Altenburger Land – der heute 35-jährige lebte bis 1999 in Wilchwitz – bleibt weiter im Superstar-Rennen. Gemeinsam mit seinem diesmal zugeteilten Partner schaffte er es in die nunmehr vierte Runde des Jamaika-Recalls.

Thomas Katrozan und der Berliner Jason Acosta Media waren am Sonnabend gleich als erste an der Reihe und mussten den Song „Gimme Hope Jo’anna“ von Eddy Grant darbieten. Diesmal hieß es aber für sie wie für alle anderen der 26 noch verbliebenen Kandidaten auch, nicht am Strand, sondern mitten auf dem Marktplatz von Falmouth zu singen und zu tanzen. Sie sollten damit neben der Jury auch die zahlreichen Zuschauer überzeugen, im besten Fall begeistern. Das schaffte Thomas nicht nur mit seinem Gesang. Als er nämlich die immer auf dem Kopf zusammengerollten Rastalocken fallen ließ, rasteten die Jamaikaner aus. Na ja, sagen wir es mit dem Worten von Michelle: Sie waren alle neidisch auf die bis an die Waden reichende Haarpracht. Auch H.P Baxxter und Dieter Bohlen lobten fleißig. „Das war ein schöner Vortrag, frisch und witzig“, befand der Scooter-Frontmann. „Es kam echt eine Superlaune rüber. Ihr habt nichts falsch gemacht. Nur Lob von mir“, war auch der Pop-Titan zufrieden.

Einen Tag vor ihrem Auftritt gehörten Thomas und Jason übrigens zu den vier DSDS-Kandidaten, die live im jamaikanischen Radio die Werbetrommel rührten, um so viele Insulaner wie möglich auf den Marktplatz von Falmouth zu locken. Die beiden gaben eine kurze Gesangsprobe, damit die Leute wissen, was sie am nächsten Tag auf der Straße erwartet. Jason rappte los, wurde aber abrupt vom Moderator unterbrochen: „Es ist wegen des Wortes ‚Bumbaclot‘. Es ist illegal, das Wort in Jamaika zu sagen“, erklärt Mutabaruka, Jamaikas populärster Radio-Host. Am Ende konnten aber alle wieder herzlich lachen.

Die nächste Runde wird erst am 2. April ausgestrahlt, denn Ostern herrscht bei DSDS Sendepause. Am 9. April folgt dann die der letzte Recall aus der Karibik. Dann entscheidet sich, wer es unter die Top Ten und damit in die erste Eventshow in Deutschland mit Publikumsvotum schafft.

Von Ellen Paul

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