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Thüringenliga-Volleyballer feiern Siege Nummer 16 und 17

Thüringenliga-Volleyballer feiern Siege Nummer 16 und 17

Mit zwei weiteren Heimerfolgen und damit den Siegen Nummer 16 und 17 der laufenden Thüringenliga-Saison haben die Altenburger Volleyballer den nächsten Meilenstein in Richtung Meistertitel gelegt.

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Starker Doppelblock: Die VCA-Spieler Steffen Bender (M.) und Jörg Mühling (r.) wehren einen Weimarer Angriff ab.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Doch bevor man die zwei Tageserfolge bejubeln konnte, musste der Gastgeber zuerst mit dem HSV Weimar, wenn man den bisherigen Saisonverlauf betrachtet, den wohl dicksten Brocken aus dem Weg räumen. Angesichts der absolut überzeugenden Leistung des HSV ist es nahezu unverständlich, warum die Klassikstädter derzeit mit drei Siegen nur Platz zehn der Tabelle belegen und sogar noch im Abstiegsstrudel stecken. Vom gezeigten Spielvermögen sind sie wesentlich höher anzusiedeln.

Dabei hätte der Tabellenführer aus Altenburg fast über fünf Sätze gehen müssen, hätte der VCA sich nicht in der entscheidenden Phase als nervenstarkes Team gezeigt. Beim 19:22 im vierten Satz zugunsten des HSV Weimar taumelte man schon dem 2:2-Satzausgleich entgegen, ehe Coach Wieland Münchow den angeschlagenen Außenangreifer Peter Münchow ins Spiel brachte, der auf dieser Position den etwas glücklos agierenden Michael Gerth ersetzte. Und Münchow katapultierte den VCA mit drei erfolgreichen Angriffen zurück ins Spiel. Beide Vertretungen marschierten im Gleichstand zum Satzende, ehe der VCA beim Stand von 26:25 seinen insgesamt fünften Matchball zum umjubelten 3:1-Sieg nutzen konnte.

Doch der Reihe nach. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr. Mit druckvollem Angriffs- und Aufschlagspiel setzten die Gastgeber eindeutige Akzente. Zuspieler Markus Zeise, nach dreimonatiger Verletzungspause das erste Mal wieder auf der Platte, setzte seine Angreifer geschickt in Szene. Weimar konnte nur reagieren und nicht Schritt halten.

Satz zwei gestaltete sich schon ausgeglichener, wenn auch dieser am Ende deutlich in der Skatstadt blieb. Was jetzt kam, war nichts für schwache Nerven. Zwei Marathon-Sätze mit ständig wechselnden Führungen sollten dieses Spiel enden lassen. Der HSV zeigte unglaubliche Aktionen in der Feldabwehr und konnte seine Chancen sicher verwandeln. Der VCA haderte mit zunehmender Spieldauer mit seiner Chancenverwertung und ließ sich sichtlich entnerven. Insgesamt vier Matchbälle zum möglichen 3:0 ließen die Skatstädter liegen, und der HSV erkämpfte sich mit seiner ersten Satzballchance den 1:2-Anschluss.

Weimar spielte jetzt - beflügelt vom dritten Satz - völlig entfesselt auf und wollte mehr. Der VCA hatte Mühe gegenzuhalten, um den Anschluss nicht zu verlieren. Dann bewies der Altenburger Trainer Wieland Münchow mit seinem Wechsel ein goldenes Händchen und steuerte das VCA-Schiff wieder auf Siegeskurs.

Die Geschichte des zweiten Spiels ist schnell erzählt. Ohne groß zu überzeugen und nicht fehlerfrei kam der Tabellenführer ungefährdet zum zweiten Tagessieg gegen den Tabellenvorletzten vom VC Blau-Weiß Gebesee.

 

 

M. Münchow, P. Münchow, Zeise, Schilling, Kunze, Bender, Franke, Baum, Kasel, Gerth, Mühling.

Markus Zeise

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