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Altenburg Thüringens Wirtschaftsminister besucht Altenburg
Region Altenburg Thüringens Wirtschaftsminister besucht Altenburg
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00:21 27.07.2017
Matthias Hundt (l.), Projektleiter der Tourismusinformation, zeigt Wolfgang Tiefensee (SPD, mit Hut) die Geschäftsräume am Markt 10 in Altenburg. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Im Rahmen seiner Sommertour besuchte Wolfgang Tiefensee (SPD), Thüringer Wirtschafts- und Wissenschaftsminister, am Montag die Residenzstadt. „Ich möchte auf meiner Tour all die Orte besuchen, die vielleicht nicht auf den ersten Blick bekannt sind, aber dennoch einiges zu bieten haben und deswegen bekannter gemacht werden müssen“, sagte der Politiker bei seinem ersten Stopp in der Tourismusinformation Altenburger Land. Der Tourismus, so der Minister, sei ein wichtiger Faktor und müsse gestärkt werden. „Thüringen ist ein Touristenland.“ Die Hauptzentren für den Tourismus in Thüringen seien Weimar, die Wartburg, der Rennsteig und Erfurt. „Dennoch dürfen wir die kleinen Perlen des Landes nicht vergessen.“

Besonders am Herzen liegt es ihm, die Wirtschaft in Thüringen und im Altenburger Land zu fördern, um so auch für Familien und junge Leute attraktiver zu werden. Außerdem müsse die Digitalisierung im Tourismussektor vorangetrieben werden. „Die Leute wollen heute schnell und unkompliziert ihren Urlaub buchen, am besten per Smartphone“, sagte auch Matthias Hundt von Maxity, Betreiber der neuen Touristeninformation am Markt 10. Hier habe man noch großen Nachholbedarf und müsse eng mit dem Land Thüringen zusammenarbeiten.

Auch Landrätin Michaele Sojka (Die Linke) warb für Altenburg und sein Potenzial. Sie stellte vor allem die ungenutzten Möglichkeiten in der Hotelbranche und im Tagungsgeschäft in den Mittelpunkt. „Immerhin geht es beim Altenburger Hof voran und wir sind guter Dinge, dass wir bald wieder ein großes Hotel haben werden.“ Denn, um mögliche Tagungsgäste in die Stadt zu locken, fehlt es nicht an Sälen, sondern eben vor allem an Übernachtungsmöglichkeiten. „Wir arbeiten daran, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich ausschließlich damit beschäftigt, Standorte für mögliche Hotels zu finden und Investoren auf diese Nischen aufmerksam zu machen“, sagte Tiefensee.

In der Gesprächsrunde kam auch das Thema Ehrenamt zur Sprache. Klaus Börngen (Die Linke), Bürgermeister von Göpfersdorf, machte darauf aufmerksam, dass das ehrenamtliche Engagement oft Grundpfeiler des Tourismus sei. „Deswegen muss eine Möglichkeit geschaffen werden, die ehrenamtlichen Mitarbeiter auch finanziell besser zu entschädigen und dies nicht nur der entsprechenden Kommune zu überlassen.“

Bevor der Minister seine Tour in Richtung Burg Posterstein und Zeulenroda fortsetzte, besuchte er das Residenzschloss und die Druckwerkstatt. Einen weiteren Halt legte er in der Destillerie & Liqueurfabrik ein.

Hier präsentierte Stefan Müller das Whiskeylager, welches sich teilweise noch im Aufbau befindet, und präsentierte die Fabrik bei einer Besichtigung der Produktion.

Von Tatjana Kulpa

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