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Thüringer Theaterleute von Workshop aus Israel zurück

„Cohn Bucky Levy“ Thüringer Theaterleute von Workshop aus Israel zurück

Von einem erfolgreichen Theaterworkshop in Israel sind jetzt Mitglieder des Schauspielensembles von Theater und Philharmonie Thüringen zurückgekehrt. Der Workshop diente zur Vorbereitung der Produktion „Cohn Bucky Levy - Der Verlust“, die am 20. Mai 2017 in Altenburg Premiere haben wird.

Mitglieder des Schauspielensembles des Altenburg-Geraer Theaters waren zu einem Theaterworkshop in Israel eingeladen.

Quelle: Svea Haugwitz

Altenburg/Tel Aviv. Von einem Theaterworkshop sind jetzt Mitglieder des Schauspielensembles des Altenburg-Geraer Theaters aus Israel zurückgekehrt. Er diente zur Vorbereitung der Produktion „Cohn Bucky Levy – Der Verlust“. Das Stück entsteht, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ (EVZ), als Koproduktion des Theaters mit dem Jaffa Theatre aus Tel Aviv.

Das hiesige Schauspielensemble wird dabei durch israelische und palästinensische Schauspieler aus diesem Theater erweitert. „Der Workshop diente vor allem dazu, dass sich die Kollegen kennenlernen. Wir arbeiten hier mit zehn Schauspielern aus sechs Nationen“ erläutert dazu der Regisseur, Schauspieldirektor Bernhard Stengele.

Die Musik für „Cohn Bucky Levy – Der Verlust“ wird aus der Feder des palästinensischen Musikers Mohammad Kundas kommen, teilt das Theater mit. Für das Stück verarbeitet er deutsche, jüdische und arabische Einflüsse. „Die Stücke für das Projekt heißen ‚House of Sand’ und ‚Blossom’ und sollen verdeutlichen, dass zwischen all den Konflikten, in welchen wir leben, auch immer wieder Hoffnung erblüht“ so Kundas.

„Cohn Bucky Levy – Der Verlust“ wird am 20. Mai in Altenburg Premiere haben. Im September 2017 wechselt die Produktion dann an das Jaffa Theatre nach Tel Aviv. In Altenburg wird er aber nicht auf der Theaterbühne gezeigt, sondern an Originalschauplätzen, also den ehemaligen Wohn- und Arbeitsstätten der jüdischen Kaufmannsfamilie wie dem Kaufhaus in der Sporenstraße oder dem Wohnsitz in der Rudolf-Breitscheid-Straße, dem heutigen Marianne-Bucky-Haus. Derzeit ist die Rede von ungefähr fünf Spielorten. Es wird die Geschichte von 13 Familienmitgliedern erzählt und damit dem Vergessen entrissen werden, von denen nur vier die Naziherrschaft überlebten.

Zur Premiere werden rund 20 Nachfahren der Familie, die heute vorwiegend in Israel und den USA leben, in Altenburg erwartet. Es ist für viele der erste Besuch in der Heimat ihrer Vorfahren. Laut Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) wird die Stadt für sie eine Art Patenschaft übernehmen und beispielsweise die Übernachtung bezahlen.

Von Ellen Paul

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