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Altenburg Thüringer Trachtenjugend zu Gast im Altenburger Land
Region Altenburg Thüringer Trachtenjugend zu Gast im Altenburger Land
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18:06 04.04.2018
Rund 40 Mitglieder der Thüringer Trachtenjugend besuchten das Altenburger Land. Übernachtet wurde in der Jugendherberge Windischleuba. Quelle: privat
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Altenburg

Osterbesuch im Landkreis: Knapp 40 Teilnehmer der Osterferienaktion der Thüringer Trachtenjugend machten im östlichsten Zipfel Thüringens Station, erkundeten einige Tage die Region und ließen sich die Besonderheiten des Altenburger Landes zeigen.

Und die fingen bereits bei der Begrüßung durch Carolin und Danilo vom Heimatverein Ponitz in der Jugendherberge Windischleuba an. Die beiden erschienen natürlich in Tracht und mussten so einige Fragen – etwa zum Mantel von Danilo oder dem Hormt von Carolin – beantworten.

Auch kulinarisch wurde der Landkreis erforscht. Die Teilnehmer nahmen eine ganze Reihe hiesiger Spezialitäten unter die Lupe. Spitzenreiter wurde dabei der Altenburger Senf, dicht gefolgt vom Mutzbraten, dem berühmten Ziegenkäse und dem Huckelkuchen. Überrascht war man vom Erfindungsreichtum der Altenburger Senfhersteller: Sowohl der pinke Einhornsenf als auch der blaue Trabisenf fanden den Weg in mehr als eine Reisetasche.

Ebenfalls auf großes Interesse stießen die Altenburger Bauern – und natürlich insbesondere deren Tracht. Wie wichtig deren Rolle im Kreis war und ist, zeigte sich den Kindern nicht zuletzt beim Besuch der Skatstadt, wo etwa auf dem Bahnsteig des Bahnhofs seit 1930 der „Malcher“ überlebensgroß in Tracht grüßt. Sein kleiner Kollege, der Grün-Wenzel, der sich nebenan in der Bahnhofshalle findet, wurde ebenso bestaunt wie die drei deutlich rabiateren Wenzel, die sich – aus Stein gehauen – auf dem Skatbrunnen dreschen.

Informationen rund um die Landwirtschaftsgeschichte des Kreises lieferte auch Christian Klau vom Verein Altenburger Höfe bei einer Führung über seinen historischen Hof. Präsentiert wurde den Kindern hier auch der hiesige Milbenkäse. Dass der durchaus speziell anmuten kann, zeigte sich bei der Kostprobe. Von „Nie wieder!“ über „Eingeschlafene Füße“ bis „Rustikal lecker!“ reichten die Reaktionen.

Ein Ausflug über die Landesgrenze nach Sachsen stand ebenfalls auf dem Programm. Schließlich wollte erkundet werden, woher die beiden Wasserdampf-Säulen kommen, die von vielen Punkten im Kreis zu sehen sind. Auf dem Weg zum Kraftwerk Lippendorf machte man auch am Tagebau Vereinigtes Schleenhain halt, wo man auf eine apokalyptisch anmutende Landschaft blicken konnte. Im Kraftwerk selbst gab es dann beim Rundgang allerlei Infos zur Wirkungsweise der Anlage.

Von ovz

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