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Thüsac-Chef hält kostenlosen Nahverkehr für unpraktikabel

Gerechtigkeitsproblem Thüsac-Chef hält kostenlosen Nahverkehr für unpraktikabel

Der Chef der thüringisch-sächsischen Personennahverkehrsgesellschaft Thüsac, Stephan Bog, hält die Idee eines kostenlosen öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) für unpraktikabel. "Das ist schwierig, weil keine gleichen Voraussetzungen vorherrschen", sagte der Geschäftsführer des kreiseigenen Unternehmens mit Sitz in Windischleuba.

Die thüringisch-sächsische Personennahverkehrsgesellschaft Thüsac lehnt einen kostenlosen Personennahverkehr ab. (Archivfoto)

Quelle: Günther Hunger

Altenburg/Windischleuba. Überall in Deutschland laufe der ÖPNV anders. Eine generelle kostenlose Beförderung sei nur möglich, wenn bundesweit einheitliche Taktungen und Finanzierung umgesetzt würden. Außerdem sehe er ein Gerechtigkeitsproblem, weil diejenigen, die Bus und Bahn nicht nutzen, einsehen müssten, dafür mit zu zahlen, erklärte Thüsac-Geschäftsführer Stephan Bog.

Wenn es nach ihm ginge, würde Bog gern noch mehr fahren als auf den insgesamt 51 Linien im Altenburger Land und im Landkreis Leipzig. Das sei aber - gerade in ländlich geprägten Gebieten - schwer umsetz-, weil nicht finanzierbar. "Ich bin auch kein Verfechter von Anrufbusen, weil das fast ein Taxigewerbe wäre", erklärte der Thüsac-Geschäftsführer weiter. Neben der so entstehenden Konkurrenz halte er die von Nutzern bestellbaren Sammelbusse unterm Strich auch für zu teuer. "Ich favorisiere die Großraumerschließung wie das jetzt im Mitteldeutschen Verkehrsverbund passiert und daneben Kleinbusse in kleinteiligen Gebieten."

Ein kostenloser Nahverkehr wird politisch aus verschiedenen Richtungen immer wieder ins Gespräch gebracht. Neben den Piraten, gibt es inzwischen auch Befürworter aus den Reihen von Grünen, Linken und SPD. Die Idee dahinter beruht vor allem auf der Teilhabe an Mobilität. Das heißt, niemand soll wegen fehlenden Geldes darauf verzichten müssen, sich mit Bus und Bahn frei bewegen zu können.

haeg

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