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Altenburg Tischtennis-Thüringenligist fehlt zum Heimauftakt ein Quäntchen Glück
Region Altenburg Tischtennis-Thüringenligist fehlt zum Heimauftakt ein Quäntchen Glück
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18:58 01.10.2013
Aufbaus Spitzenspieler Horst Voigt gewinnt gegen Schott Jena III nur eines seiner beiden Einzel. Das ist ein Grund, warum die Altenburger am Ende knapp verlieren. Quelle: Mario Jahn

Nach der zweiten Saisonpleite findet sich Aufbau nun auf dem neunten und damit vorletzten Tabellenplatz wieder.

Der Doppelauftakt führte zu einer 2:1-Führung der Gastgeber. Voigt/Krutzke beherrschten dabei ihre Gegner recht souverän, während Fehrle/Stein am Nachbartisch das Spitzendoppel der Gäste in den fünften Satz zwangen. Im Entscheidungsdurchgang fehlte ihnen aber etwas Glück. Anschließend entschied dafür das neu formierte Doppel Wohlfahrt/Mittermeier das zweite Fünfsatzspiel des Tages für sich.

Voigt konnte dann aber nicht verhindern, dass Jena wieder ausglich. Denn Wolf spielte nahezu ohne Fehler und konnte den Altenburger so mit 3:1 bezwingen. Währenddessen zermürbte Wohlfahrt durch sein sehr variables Spiel Stuhlmacher ebenfalls in vier Durchgängen. Stein legte mit einem weiteren Viersatz-Sieg gegen Nachwuchsspieler Wu nach. Mannschaftskapitän Fehrle fand dagegen kein adäquates Mittel gegen das unangenehme Noppenspiel seines Gegenübers Mahling (0:3).

Es folgte der Wendepunkt des Spiels, als Jena erstmals beide Punkte in einem Paarkreuz machen konnte. Besonders ärgerlich war dabei die Niederlage von Krutzke in der Verlängerung des Entscheidungssatzes. Mittermeier steigerte sich zwar mit zunehmendem Spielverlauf, konnte jedoch am Ende die Niederlage nicht verhindern (1:3).

Im Duell der Spitzenspieler punktete Voigt durch großen Kampfgeist und trotz eines Rückstands gegen Stuhlmacher (3:2). Wohlfahrt hingegen fand gegen Wolf - wie so oft - nicht zu seinem Spiel und unterlag in drei Durchgängen. Die Altenburger hatten nun durch das mittlere Paarkreuz noch einmal die Chance, wieder in Führung zu gehen. Denn Fehrle zeigte eine ganz starke Leistung und besiegte Wu mit 3:0. Stein führte eigentlich zu jeder Phase des Spiels gegen Mahling, hatte im vierten Satz auch Matchbälle, doch vergab diese und verlor am Ende noch.

Im Anschluss konnte Krutzke sein normales Spielniveau gegen Kretzschmar nicht erreichen und ging sang- und klanglos unter. Mittermeier hingegen bestätige seine gute Form durch einen überraschend deutlichen Sieg gegen Neck. Mit einem 7:8-Rückstand ging man ins Entscheidungsdoppel. Hier haben Voigt/Krutzke nahezu alles probiert, um ihre Gegner ins Wanken zu bringen. Doch diese hatten auf alles eine bessere Antwort und siegten in vier Sätzen, sodass die 9:7-Niederlage feststand.

Alles in allem ein nicht ganz unverdienter Sieg für Jena, wobei ein Unentschieden für Aufbau durchaus drin gewesen wäre. Nun heißt es, in den kommenden Heimspielen Punkte zu sammeln, um im Abstiegskampf nicht gleich von Beginn an zu viel Boden einzubüßen. Die nächste Chance auf Wiedergutmachung bietet sich am 12. Oktober (17 Uhr, Friesenhalle) gegen den Tabellensechsten aus Nordhausen.

Patrick Stein

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