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Altenburg Tischtennis-Thüringenligist kann aufatmen
Region Altenburg Tischtennis-Thüringenligist kann aufatmen
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18:24 15.10.2013
Das Altenburger Doppel Horst Voigt (l.) und Peter Krutzke gleicht gegen Bleicherode zunächst aus und bringt damit die Wende zum Erfolg. Quelle: Mario Jahn

Das erste Doppel der Gastgeber Fehrle/Stein konnte gegen Liebergesell/Weber nur phasenweise überzeugen und musste am Ende den Nordthüringern zum 3:1-Sieg gratulieren. Den Ausgleich für die Altenburger erspielten Voigt/Krutzke gegen das offensiv agierende Doppel Liebergesell/Schneegans. Die in den bisherigen Saisonspielen noch ungeschlagenen Wohlfahrt/Mittermeier blieben auch gegen die Vater-Sohn-Paarung Drick/Drick ohne Fehl und Tadel und schafften nach drei engen Durchgängen die Führung.

Die erste Einzelrunde verlief dann ausgeglichen. Während Voigt, Stein und Mittermeier klare Siege erspielten, unterlag Wohlfahrt in einem Spiel, das von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt war im Entscheidungssatz. Fehrle ließ einige Chancen aus, verlor in vier Sätzen, und Krutzke hatte gegen Drick bereits zwei Matchbälle, konnte diese jedoch nicht verwerten und musste sich in der Verlängerung des Entscheidungssatzes dann beugen, sodass es zur zwischenzeitlichen 5:4-Führung für Aufbau kam.

In der zweiten Einzelrunde kam es im vorderen Paarkreuz nun zum Break. Voigt konnte Tobias Liebergesell bezwingen, indem er scheinbar jeden Angriffsball seines Gegenüber blockte und im entscheidenden Moment einige Akzente im Angriff setzte. Am Nachbartisch ließ Wohlfahrt Tim Liebergesell absolut nicht in seinen Spielfluss kommen und siegte somit deutlich. Stein hatte es nun in der Hand, die Vorentscheidung herbeizuführen und zeigte nach verlorenem ersten Satz richtig gutes Tischtennis. Jedoch sollte eine 2:1-Satzführung und ein 9:3 im vierten Satz nicht zum Sieg reichen, sodass die Nordthüringer noch einmal verkürzten. Fehrle ließ beim Spiel gegen Weber zu keiner Zeit Zweifel an seinem Erfolg zu und sicherte Altenburg den achten Zähler. Den Siegpunkt fuhr Krutzke direkt im Anschluss ein. Dabei konnte er sich im Vergleich zu den bisherigen Spielen auch steigern, was optimistisch auf die kommenden Partien schauen lässt.

Somit stand der 9:5-Heimsieg der Altenburger fest, der eigentlich hätte sogar noch höher ausfallen müssen. Aber zum Glück wurde die eine oder andere Unkonzentriertheit am Ende nicht bestraft. Beim nächsten Heimspiel am Sonntag wartet mit dem TTV Nordhausen allerdings ein anderes Kaliber auf die Altenburger (17 Uhr, Friesenhalle). Denn die derzeitigen Tabellenvierten konnte man bislang in noch keiner Saison schlagen.

Patrick Stein

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