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Traditionelles Kürbiswiegen in Lehma

Viele Besucher im Kulturhof Traditionelles Kürbiswiegen in Lehma

Der Herbst hält Einzug im Land und die Kürbissaison geht wieder los. Und auch das traditionelle Kürbiswiegen auf dem Kulturhof darf da nicht fehlen. Bereits zum 16. Mal richtete der Feuerwehr- und Heimatverein dieses mittlerweile beliebte und traditionelle Fest aus.

Beim Kürbiswiegen schauten die Gäste den Vereinsmitgliedern genau auf die Finger. Alle waren gespannt, wer denn nun den Schwersten hat.

Quelle: Nicole Rathge-Scholz

Lehma. Der Herbst hält Einzug im Land und die Kürbissaison geht wieder los. Und auch das traditionelle Kürbiswiegen auf dem Kulturhof darf da nicht fehlen. Bereits zum 16. Mal richtete der Feuerwehr- und Heimatverein dieses mittlerweile beliebte und traditionelle Fest aus. Ab 11 Uhr konnten die Hobbyzüchter ihre Exemplare in der Kulturscheune abgeben und schon einmal einen Blick auf die Konkurrenten werfen.

Über 60 kleine und große Kürbisse säumten die Kulturscheune und sorgten für Staunen unter den Besuchern. Doch einer war schwerer als alle anderen und ergatterte sich den ersten Platz und somit als Preis ein Spanferkel. Lisa-Marie Richter aus Lehma bestieg den Siegerpodest. Ihr Kürbis wog stolze 40 Kilogramm. Und mit diesem schweren Exemplar kann sie nun dem ganzen Dorf eine leckere Kürbissuppe zubereiten. Diese gab es im Übrigen auch für die Besucher, wahlweise sogar mit Speck verfeinert.

Auf Platz zwei schaffte es der Lehmaer Silvio Wielsch mit seinem Exemplar, das 38,5 Kilogramm auf die Waage brachte. Die Bronzemedailie teilten sich Stefan Rößler aus Trebanz und die Kita Treben, beide Kürbisriesen wogen 37,5 Kilogramm.

Natürlich sorgen auch die Feuerwehr- und Heimatvereinsfrauen wieder für selbst gebackenen Blechkuchen, an dem sich die Besucher bei einer Tasse Kaffee erfreuten. Auch Deftiges wie Bratwurst und Römerbraten wurden kredenzt. Um 14 Uhr wurde das Fest offiziell eröffnet und die Kinder konnten sich auf der Hüpfburg austoben, Bälle werfen und Büchsen schießen. Aber auch Basteln stand auf dem Programm.

Um 15 Uhr startete dann das große Kürbiswiegen mit der Dezimalwaage. „Das ist zwar ein bisschen historisch und dauert etwas länger, als wenn wir eine digitale Waage nehmen würden, aber wir machen das schon immer so und behalten das weiterhin so bei“, erklärt Vereinschef Christian Wielsch, der sich freut, dass in diesem Jahr viele neue Teilnehmer mit dabei sind.

„Wir sind das erste Mal beim Kürbiswiegen, da unsere Tochter Meggie mit dem Kindergarten auch einen großen Kürbis abgegeben hat“, erzählt Jeanette Thiele und ist positiv überrascht vom Fest. „Es ist wirklich sehr schön gemacht, vor allem für die Kinder gibt es jede Menge Beschäftigung, und das ist immer sehr wichtig“, findet die Plottendorferin.

Auch in diesem Jahr gab es wieder tolle Preise zu gewinnen, neben dem Spanferkel, welches jetzt Lisa-Marie Richter ihr Eigenes nennen kann, gab es auch Gutscheine vom Baumarkt, für Heu und Getreide sowie zahlreiche Haushaltsgegenstände bis hin zum Spielzeug. Um 17.30 Uhr fand dann die offizielle Preisverleihung statt und anschließend wurde noch in der Scheune gemütlich beisammen gesessen.

„Wir kommen seit einigen Jahren hierher, da die Feuerwehren Treben und Lehma eng zusammenarbeiten, und da besucht man sich bei solchen Gelegenheiten natürlich gern gegenseitig“, erklärt Silke Petermann die den Herbst als sehr gemütlich empfindet. „Die Idee mit dem Kürbiswiegen ist einfach toll. Vor allem, weil auch jeder einen Preis bekommt, egal wie schwer sein eigenes Exemplar ist“, so die Trebenerin, deren beide Kinder auch jeder einen eigenen Kürbis abgegeben haben. „Das Fest wird immer mit viel Mühe und Liebe organisiert und vor allem steckt auch viel Arbeit dahinter“,fügt sie hinzu.

Im Übrigen gibt es auch im kommenden Jahr wieder eine neue Auflage des kleinen Dorffestes rund um die Kürbisse. „Wir haben uns dafür entschieden, das Fest auf alle Fälle weiter zu organisieren, denn es ist eine schöne Tradition. Und solange alle Spaß haben und gerne kommen, wird es ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender bleiben“, fügt Wielsch hinzu.

Von Nicole Rathge-Scholz

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