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Altenburg Trainer-Konzept nicht umgesetzt
Region Altenburg Trainer-Konzept nicht umgesetzt
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20:24 17.09.2013

Beim Saisonauftakt in Görlitz unterlag das Team von Trainer Volker Friedrich mit 35:29, obwohl die Mannschaft noch mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause ging.

Vier angeschlagene Spielerinnen, zwei Verletzte und zwei weitere Ausfälle - das war des Guten am Ende doch zu viel. Während Eileen Herziger, Franziska Holz, Caroline Dittrich und Lucie Brunova ihre Erkrankungen aus der Vorwoche mit in die Partie nahmen, musste Trainer Friedrich komplett auf Stefanie Lingk und Marie-Louise Schmidt (beide verletzt) sowie Marie Luttkus und Elisa Wippich verzichten. Kein gutes Omen für das erste Spiel der neuen Saison, doch die Mannschaft zeigte Moral und kämpfte sich in ihr erstes Match. Beim 7:7 hatten sich die Aufbau-Frauen vollständig in die Partie gebissen und zum Ausdruck gebracht, dass sie gewillt waren, mindestens einen - wenn nicht sogar zwei Punkte von der polnischen Grenze nach Altenburg zu entführen. In die Halbzeitpause retten die Skatstädterinnen einen knappen 14:15-Vorsprung. Den Löwenanteil an diesem Zwischenstand hatte eine bestens aufgelegte Torhüterin Franziska Keller, die ihre gute Form erneut mit zahlreichen Paraden unterstrich.

Nach 40 Minuten und dem Stand von 21:21 mussten die Aufbau-Frauen den Ausfällen nun Tribut zollen. Zusehends verstrickte sich die Mannschaft in technische Fehler, scheiterte häufiger vor dem gegnerischen Tor und agierte im Abwehrverband nicht mehr so konzentriert wie in den vorherigen Minuten. Dazu gesellte sich die Tatsache, dass die Truppe um Kapitän Lucie Brunova es nicht vermochte, das taktische Konzept ihres Trainergespanns umzusetzen. Görlitz setzte sich mit drei schnellen Toren zum 24:21 ab. Die Friedrich-Sieben bäumte sich mit letzten Kräften noch einmal auf, aber auf mehr als zwei Tore konnte das Team nicht mehr verkürzen. Spätestens beim 30:24 war die Entscheidung zugunsten der Gastgeber gefallen und die ersten Punkte der Saison verspielt.

Trainer Friedrich zog sein Fazit aufgrund der Tatsache, dass für sein Team ein Punktgewinn im Bereich des Möglichen lag, am Ende leicht angesäuert: "Die Fehlerquote war absolut zu hoch. Nach der Analyse müssen wir die Probleme schnellstmöglich abstellen und die Mannschaft muss hart daran arbeiten, taktische Maßnahmen besser umzusetzen." Milder gestimmt war natürlich Görlitz-Coach Jörg Adam, der den Skatstädterinnen eine gute Leistung attestierte. "Altenburg hat trotz seiner Umformierung gezeigt, dass es ein ordentlicher Brocken ist.

Altenburg: Keller, Wodrich, Dietrich (6 Tore), Dittrich, Diener, Brunova (7/4), Winkler, Biele (1), Mahnstein (4), Herziger (4), Hoffmann, Holz (7/2), Torfstecher

Annekathrin Rudolph

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