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Trampelpfad mit Loch

Trampelpfad mit Loch

Das Altenburger Land hat ein weit verzweigtes Radwegenetz. Bis auf ein paar Ausnahmen sind die Strecken einigermaßen gut beschildert. Die Oberflächen sind meist hervorragend bis genügend.

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Ein Pfad hinter einer Leitplanke ist der offizielle und ausgeschilderte Radweg zwischen Altenburg und Kosma. Fotos: Mario Jahn

Quelle: Mario Jahn

Oft fahren die Radler aus nah und fern über Asphalt, mitunter über mehr oder weniger gut befestigte Waldwege, seltener über sandgeschlämmte Schotterpisten. In den allermeisten Fällen sind die Wege ausreichend breit und gänzlich ungefährlich.

 

Eine Ausnahme aber gibt es. Und ebendiese will OVZ-Leser Steffen Naundorf aus Kosma nicht länger hinnehmen. Denn ein Radweg endet in einem Graben, besser gesagt in einem tiefen Loch. Es ist rund zwei Meter tief und befindet sich zwischen der Hellwiese bei Altenburg und Kosma, etwa auf halber Strecke zwischen einem Holzhandel und einer Gärtnerei an der alten Bundesstraße 7 in Altendorf. Radkarten weisen den rot-grün markierten Weg als "Route RF" aus, der von Altenburg über Kürbitz und Göhren nach Kertschütz führt und bei Meuscha auf den Radweg zwischen Meuselwitz und Schmölln trifft.

 

Das Loch hat seine Tücken, es lässt sich nämlich nicht umfahren. Auf der einen Seite befindet sich eine Leitplanke, auf der anderen ein Abhang. Wer als Radfahrer vor dem Loch steht, muss wieder umkehren und die viel befahrene Straße nehmen.

 

Seit gestern ist das Hindernis verschwunden, nachdem es einige Wochen lang für Verdruss gesorgt hatte. Ein kleiner Bagger hat den Radweg an Ort und Stelle wieder eingeebnet. Eine OVZ-Nachfrage in der Stadtverwaltung ergab, dass wegen der Erneuerung von Wasserleitungen dort tief gegraben werden musste. Der Leitungsbau sei nun aber in seine Schlussphase gekommen, war zu erfahren.

 

Was bleibt, ist die Verwunderung über einen Radweg, der auch ohne Loch recht merkwürdig ist. Auf besagter Strecke ist er nicht mehr und nicht weniger als ein etwa 20 bis 30 Zentimeter breiter Trampelpfad hinter einer Leitplanke. Er ist zwar gut ausgeschildert, stellt aber selbst für geübte Radfahrer eine wirkliche Herausforderung dar.

 

Wer selten radelt, sollte den Abschnitt besser meiden, lieber die Straße riskieren und auf den Radwegepfeil pfeifen. Jens Rosenkranz

Jens Rosenkranz

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