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Altenburg Trebener Mühlgrabenbrücke offiziell wieder freigegeben
Region Altenburg Trebener Mühlgrabenbrücke offiziell wieder freigegeben
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00:21 04.09.2017
Trebens Bürgermeister Klaus Hermann (2.v.r.) und Landrätin Michaele Sojka (r.) gaben gemeinsam mit anderen Beteiligten die Mühlgrabenbrücke frei. Quelle: Mario Jahn
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Treben

Großer Bahnhof herrschte Freitag Vormittag in Treben: Anwohner hatten sich neugierig an der Straße entlang der Mühlgrabenbrücke eingefunden, beobachteten interessiert, wie Landrätin Michaele Sojka (Linke), Trebens Bürgermeister Klaus Hermann (CDU) und weitere Beteiligte gemeinsam das Flatterband durchschnitten, um die neu ausgebaute Ortsdurchfahrt nun auch ganz offiziell freizugeben.

„Ich bin rundum zufrieden, dass die Arbeiten nun beendet sind“, ließ das Trebener Ortsoberhaupt wissen. Nun könne der Verkehr endlich wieder wie gewohnt durch die Gemeinde rollen. Auch Kreischefin Sojka fand einige lobende Worte – für die beteiligten Baufirmen, aber nicht zuletzt für die Anwohner, die die Bauzeit klaglos über sich hätten ergehen lassen. „Ich danke Ihnen fürs Aushalten“, wandte sie sich an die Anwesenden.

Insgesamt acht Monate hatten die Arbeiten die direkte Verbindung ins nahe gelegene Plottendorf gekappt. 600 000 Euro waren für die Gemeinschaftsmaßnahme fällig geworden, bilanzierte Sojka. Den Löwenanteil von 470 000 Euro steuerte der Kreis bei, den Rest übernahmen anteilig die Gemeinde, der Zweckverband Wasserver- und Abwasserentsorgung Altenburger Land (ZAL) und die Mitnetz Strom GmbH.

Und es waren Arbeiten, die bitter nötig waren. Jahrelang war die Tragfähigkeit des Bauwerks eingeschränkt, die Nutzlast zuletzt auf gerade einmal 3,5 Tonnen beschränkt, die Fahrbahn zudem zum Nadelöhr verengt worden. Großen Lkw war die Durchfahrt so nicht möglich. Das Hochwasser 2013 tat sein übriges, um die Brücke weiter in Mitleidenschaft zu ziehen.

Der nun betriebene Aufwand hat sich aus Sicht aller Beteiligten in jedem Fall gelohnt. Nicht nur verfügt die Fahrbahn wieder über eine ausreichende Breite von sechs Metern. Auch mit Blick auf die Tonnagen der querenden Fahrzeuge ist die Brücke nun wieder unbeschränkt nutzbar.

Ebenfalls verbessert ist, neben der Standfestigkeit der Konstruktion, nun auch die Infrastruktur rund um das Bauwerk. So fanden zusätzlich eine neu verlegte Trinkwasserleitung sowie die entsprechenden Hausanschlüsse genau so ihren Weg in die Erde wie die Versorgungsleitungen der Mitnetz Strom. Zu guter Letzt ermöglicht ein nagelneuer, von der Gemeinde finanzierter Gehweg die sichere Passage entlang des Mühlgrabens - was nicht zuletzt Bürgermeister Hermann besonders freute.

Von Bastian Fischer

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