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Trebener Star-Figaro frisiert in Dubai die Models von Stella McCartney

Spitzenfriseur Trebener Star-Figaro frisiert in Dubai die Models von Stella McCartney

Der Trebener Meisterfriseur Sven Hentschel stylte vor wenigen Tagen in Dubai Models für zwei große Shows der Londoner Top-Modedesignerin Stella McCartney. Im Global Artistic Team arbeitete mit Top-Stylisten aus mehreren Ländern zusammen. Seinen nächsten Einsatz hat der Meister von Kamm und Schere Anfang Dezember beim Europäischen Filmpreis in Riga.

Star-Designerin Stella McCartney (Mitte) in Dubai mit ihren Models, die auch vom Trebener Figaro Sven Hentschel frisiert wurden.

Quelle: Privat

Treben. Mit Kamm und Schere ist Friseurmeister Sven Hentschel aus Treben bereits seit Jahren in der Welt unterwegs. Ob London, Mailand, Berlin oder New York, er ist ein gefragten Stylist, wenn es darum geht, Models für große Events zu frisieren. Der Figaro, der zum Gobal Artistic Team der Firma Aveda gehört, hatte sich diesmal – direkt nach seiner letzten Kundin in seinem Salon in Treben – auf dem Weg nach Dubai gemacht.

Dort war er in der vergangenen Woche mit anderen Top-Friseuren aus England, Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Schweden für zwei Tage eingeflogen worden. Im Park Hyatt Hotel standen zwei große Shows der Londoner Top-Modedesignerin Stella McCartney – Tochter von Beatle Paul McCartney – auf dem Programm.

Bevor es jedoch an die eigentliche Arbeit ging, waren am ersten Tag Team- Meetings und Haartests der Model angesagt. Ein bisschen Zeit, sich in Dubai umzuschauen sei aber dennoch drin gewesen. Und zu sehen gäbe es jede Menge, ist Hentschel noch immer von den gigantischen Bauten der Wüsten-Metropole beeindruckt. „Zuletzt habe ich vor einem Jahr hier meinen Urlaub verbracht. Wie sich die Stadt seitdem entwickelt hat, ist unglaublich. Ich habe deshalb wieder jede Menge Fotos geschossen“, zeigt er sich beeindruckt.

Am Abend des zweiten Tages wurde es dann ernst, die Events standen an. „Dafür mussten wir 36 junge Damen frisieren. Weil es sich um Open-Air-Shows handelte, herrschten ganz andere Bedingungen, als in geschlossenen Räumen. Die Friseure brauchten einen ganz anderen Halt. Das war schon eine Herausforderung für uns Stylisten“, so der 43-Jährige. Doch da im Team alle aufeinander eingestellt seien und die Arbeit Hand in Hand gehe, sei alles reibungslos über die Bühne gegangen.

Bei einer der beiden Shows drehte sich alles um die Sportkollektion der Designerin für Adidas. Sie wurde von den Models rund um den Pool des Hotels präsentiert. Im Garten vorgeführt wurde die neue Edelkollektion von Stella McCartneys.

„Den Look für die Models hatte die Designerin selbst festgelegt. Sehr schlichte Pferdeschwänze, die sollten einmal ganz wild und einmal ganz streng frisiert sein“, erzählt der Hairstylist. Das höre sich zwar einfach an, doch für jede Frisur sei rund eine Stunden Arbeit nötig gewesen. Er selbst habe sechs oder sieben Models frisiert. Diesmal sei auch ein junges Mädchen aus der Nähe von Düsseldorf dabei gewesen. Da komme man natürlich auch mal ins Gespräch. „Da wir im Team alle Englisch sprechen, ist immer ein Smalltalk drin“, meint er.

Für die Einsätze bei so wichtigen Shows hat Hentschel immer seinen Eventkoffer dabei. „Der steht zu Hause griffbereit. Darin ist Handwerkszeug, das nur zum Stylen nötig ist. Denn bei solchen Veranstaltungen geht es nicht um schneiden oder färben, sondern nur um schön frisiertes Haar“, sagt er. Nach solchen Shows fülle er seinen Koffer sofort wieder auf und reinige alles, damit für den nächsten Tripp alles vorbereitet ist.

Designerin McCartney schaute sich übrigens jedes Mädchen an, bevor es auf dem Laufsteg ihre Mode präsentierte. Dabei sei sie sehr streng, weiß Hentschel zu berichten, der gleich am Morgen nach den Shows den Heimflug antrat. „Ich musste am Sonnabendmorgen schon wieder in meinem Salon in Treben stehen“, erzählt er. Weitere Salons hat Hentschel am Naschmarkt in Leipzig, in Markkleeberg und Borna.

In diesem Jahr war der Friseurmeister aus Treben, der in Berlin den Oscar der Friseure mehrfach gewann, bereits auf den Modewochen in New York und Berlin sowie bei einem Shooting in London gefragt. Anfang Dezember steht noch ein Einsatz beim Europäischen Filmpreis in Riga an. Wo es dann im nächsten Jahr hingeht, weiß er noch nicht.

Von Marlies Neumann

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