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Tschüss: Zehntklässler feiern in Altenburg ihren letzten Schultag

Schulabschluss Tschüss: Zehntklässler feiern in Altenburg ihren letzten Schultag

Sie waren am Freitag weder zu übersehen, geschweige denn zu überhören: Bunt kostümiert und bewaffnet mit so manchem die Trommelfelle malträtierendem Utensil der Art Trillerpfeife, Vuvuzela, Tröte & Co. feierten die Zehntklässler der Regelschulen ihren letzten Schultag. Auch an der Reichenbachschule und an der Gemeinschaftsschule „Erich Mäder“.

Stark: An der Erich-Mäder-Gemeinschaftsschule haben die Zehntklässler ein Programm für alle Schüler auf die Beine gestellt.

Quelle: Ina Plöttner

Altenburg. Sie waren am Freitag weder zu übersehen, geschweige denn zu überhören: Bunt kostümiert und bewaffnet mit so manchem die Trommelfelle malträtierendem Utensil der Art Trillerpfeife, Vuvuzela, Tröte & Co. feierten die Zehntklässler der Regelschulen ihren letzten Schultag.

Auch an der Reichenbachschule in Altenburg war für die jüngeren Jahrgänge an einen geregelten Unterrichtsablauf nur schwerlich zu denken. „Alles in allem feiern heute 45 Zehntklässler ihr Schulende“, sagte Schüler Aaron Engelhardt. Akribisch haben sich die beiden Klassen 10a und 10b auf diesen denkwürdigen Tag vorbereitet. „Jeder hatte eine konkrete Aufgabe zu erfüllen. Das reichte von der Suche nach Sponsoren bis hin zu jenen, die die jeweiligen Spiele vorbereiteten, bei denen auch die jüngeren Schüler mit einbezogen wurden“, so Aaron, der die 10b besucht und am Freitag die Moderation der bunten wie lautstarken Gaudi übernahm. Eierlaufen, Dosenwurf und die Reise nach Jerusalem – bei den Reichenbachern setzte man in Sachen Unterhaltung auf solche Spieleklassiker, die in der Regel auch auf Rummelplätzen zu erleben sind, die aber tatsächlich jede Menge Spaß garantieren.

„Alles in allem ist das sehr gut gelaufen, wenngleich das natürlich auch für die Jüngeren kein normaler Unterrichtstag war, sondern viel lockerer abging. Aber ihnen wird das auch gefallen haben“, meinte Engelhardt.

Für die Lehrer Ute Quaas und Arndt Kreisig war der Freitag wohl auch mit Wehmut verbunden. Denn sie waren die Klassenlehrer des Abschlussjahrgangs. „Sechs Jahre waren das immerhin, da entwickelt man schon eine gewisse Bindung zu den Schülern“, so Kreisig, der die 10b führte. „Für die Vorbereitungen des Abschlusstages haben wir extra einen Projekttag eingeschoben. Ich denke, dass sie das sehr gut hinbekommen haben. Bislang lief ja auch alles im Rahmen“, erzählte der Lehrer.

Viele Schüler zog es am Nachmittag gen Teehauswiese, wo gemeinsam Party gefeiert wurde. So mancher hoffte, dass dies ohne solche Müllberge abgeht, wie im Vorjahr. Andere hingegen feierten daheim mit Freunden und Bekannten. Wie auch Aaron Engelhardt. „Die Prüfungen haben wir ja alle noch vor uns“, meinte er.

Gaudi wurde auch an der Gemeinschaftsschule „Erich Mäder“ in Altenburg groß geschrieben. Gemeinsam mit Klassenlehrerin Kerstin Patalas feierten die Zehntklässler auf dem Hof ihren letzten Schultag mit den anderen Schülern. „Sie hatten sich viele Spiele für alle Schüler ausgedacht, und auch die Lehrer wurden einbezogen“, berichtete Sozialpädagogin Ina Plöttner. Mittlerweile traditionell hatten sich die Mäder-Absolventen eigene T-Shirts anfertigen lassen und übergestreift. Unter dem Motto „Mit dem Abschluss in den Händen werden Helden zu Legenden“ verabschiedeten sie sich von ihrer Schulzeit. Plöttner: „Wie Trophäen wurden zur Erinnerung Unterschriften auf den T-Shirts gesammelt, und den ein oder anderen überkam schon etwas Wehmut.“ Zwei Stunden dauerte bei schönstem Wetter das Programm auf dem Hof, und nach dem Großreinemachen des Schulgeländes zogen sich die Zehntklässler ebenfalls zur Party in den Schlossgarten zurück. Dabei wurde ihnen nahegelegt, die Papierkörbe zu benutzen und im Anschluss das Areal zu säubern.

Ab Montag werden dann auch die Abgänger der Mäder-Schule über den Prüfungen schwitzen. Zunächst haben sie die schriftlichen Abschlussprüfungen in Deutsch, Mathematik und Englisch vor der Brust.

Von Jörg Wolf und Frank Prenzel

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