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Altenburg Über Stock und Stein beim Landes-Wndertag in Pahna
Region Altenburg Über Stock und Stein beim Landes-Wndertag in Pahna
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17:53 19.09.2012

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Von Monique Pucher

Gestern Vormittag um zehn Uhr war die Gaststätte am Pahnaer See vor lauter Menschen kaum zu sehen. Alle warteten geduldig darauf, dass es endlich losgeht. "Die Geraer fehlen noch", rief der Altenburger Volkssolidaritäts-chef Volker Kiebisch und war erleichtert, als die 70 Mann starke Truppe kurze Zeit später eintraf.

Schnell wurde noch der farbige Button angebracht, der signalisierte, welche Route gelaufen wird. Dabei stand Gelb für die kürzeste Wanderung mit vier Kilometern. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl von 170 wurde diese Gruppe wiederum in drei kleinere geteilt, die entlang des Sees liefen. Jene mit einem roten Anstecker hatten sieben Kilometer zu absolvieren, ihr Zwischenziel war der Stausee in Fockendorf.

Die Farbe Grün stand gestern für die längste, elf Kilometer lange Strecke, die zum Volkskundemuseum Wyhra führte. Vor Ort erfuhren die Wanderer zudem etwas über den historischen Vierseithof. "Wir haben auch Sachsen zu unserer Veranstaltung eingeladen, aber wahrscheinlich wollte keiner die Grenzen überschreiten. Wir jedoch machen es", scherzte Kiebisch. Einer, der sich besonders auf diese längste Strecke gefreut hatte, war Otto Muhr aus Gera. Der passionierte Läufer ist schon zum vierten Mal beim Landes-Wandertag dabei. "Ich bin ständig nur unterwegs, wandere, seitdem ich Kind bin. Ich brauche das wie die Luft zum Atmen."

Margret Steinhardt hingegen hat sich für die sieben Kilometer lange Strecke entschieden, weil ihr Knie nicht so mitmacht. "Ich liebe die Natur und muss mich einfach bewegen, darum bin ich hier", so die Altenburgerin.

Nach dem Startschuss liefen die Gruppen in unterschiedliche Richtungen, und nach wenigen Sekunden herrschte plötzlich Ruhe am See. Organisator Volker Kiebisch freute sich über die Resonanz. "Es ist toll, dass die Leute den Weg auf sich genommen haben, um hierher zu kommen. Wir haben Teilnehmer aus Suhl, Jena, Nordhausen, Zeulenroda, Gera, Erfurt und Schleiz und ich hoffe, es gefällt ihnen hier."

Die Veranstalter hatten sich für Pahna entschieden, weil die Gegend sehr viel bietet. Altenburg wäre zwar auch eine Option gewesen, aber vorrangig sollten die Wanderungen in der Natur stattfinden.

Der Wettergott hatte gestern auch Erbarmen mit den Läufern. Zwar waren die Wege vom nächtlichen Guss noch ziemlich feucht, doch das schreckte keinen der Teilnehmer ab. "Da haben wir schon ganz andere Erfahrungen gemacht", erinnert sich Kiebisch und erzählt vom Wandertag 2010 in Schmalkalden. Damals goss es in Strömen, doch das tat der guten Stimmung keinerlei Abbruch.

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