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Überraschungen und Torfestival im Fußball-Regionalpokal

Überraschungen und Torfestival im Fußball-Regionalpokal

In der zweiten Runde des Fußball-Regionalpokals hat es zwei Überraschungen gegeben. So schieden am Feiertag die Kreisoberligisten Fockendorf und SG Schmölln gegen Kreisligisten aus.

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Der Rositzer André Kahnt (3.v.l.) erzielt hier das 2:0 gegen Roter Stern Altenburg. Acht weitere Treffer des Kreisoberligisten folgen.

Quelle: Mario Jahn

Auch für den TSV Monstab/Lödla war Schluss, allerdings kampflos, weil man die Partie gegen Gera-Aga wegen Spielermangels absagte. Gleiches tat Weißbach. Weiter kamen die SG Altenburg II, Ehrenhain II, Lumpzig, Nöbdenitz und in einem Nachholspiel der ersten Runde auch Rositz.

 

Mit 1:2 (1:1) unterlag Fockendorf in Gera, kam dabei mit dem robusten Gegner nicht zurecht. Die Führung von Diez (37.) glich Meier (38.) postwendend aus. Bis zur Halbzeit hatte die Eintracht dann leichte Vorteile. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der Gastgeber engagierter, kam durch Schmidt zum Siegtreffer.

 

Im Stadtderby behielt Kreisliga-Spitzenreiter SG Motor/Lok Altenburg II mit 3:2 (1:1) beim FC Altenburg die Oberhand. Die FC-Führung drehten Kröber (45.) und Ast (47.) zum 1:2. Nochmals (61.) glich der FC aus. Die Spielgemeinschaft schaffte aber durch Schöffmann (90.) noch den verdienten Sieg und steht so in der nächsten Runde.

 

Das schaffte auch Kreisoberliga-Spitzenreiter SV Rositz bei Roter Stern Altenburg. 10:0 (4:0) hieß es am Ende für den Favoriten. Rositz dominierte das Spiel, ließ die Altenburger nicht ins Spiel kommen. Der Gast siegte durch Tore von Kahnt (2), Reichel (4), Daniel (2), Götze und Undeutsch. In der zweiten Runde trifft man damit am 31. Oktober auf den TSV Gera-Westvororte II.

 

In Mohlsdorf siegte der SV Ehrenhain II locker mit 5:2 (2:1). Der Gastgeber stand fast nur in der Defensive. Hecht brachte die Gäste in Führung (38.), Mohlsdorf (40.) glich aus. Kurz vor der Pause gelang Hübner die erneute Führung. Nach der Pause gab Ehrenhain weiter den Ton an, aber Zobel schaffte das 2:2. Dann machten Köhler, Wunderlich und Hecht das Ehrenhainer Weiterkommen perfekt.

 

Das verpasste der TSV Windischleuba hingegen durch ein 0:4 beim FC Greiz II. Die Tore schossen Bungu, Fickenscher, Gneupel und Rummler. Ähnlich sah es für Kreisklassist LSV Altkirchen gegen den Kreisoberligisten FSV Ronneburg aus, dem man 2:4 (2:2) unterlegen war. Ronneburg begann stark, führte 1:0, aber Zacher (20.) glich aus und Stopfer sorgte für das 2:1. Kurz vor der Pause schaffte Ronneburg das 2:2 und machte nach der Pause mit zwei Standards den Sieg perfekt.

 

Bitter war die 0:2 (0:0)-Niederlage der SG Schmölln beim eine Liga tiefer spielenden Lusaner SC. Dem Kreisoberligisten fehlten acht Stammspieler. Trotzdem war die Partie zunächst gleichwertig. Liese (61.) und Danz (72.) nutzten zwei Chancen zum Lusaner Sieg, mit dem die Schmöllner leben können, wie Trainer Mario Östreich sagte.

 

Besser machte es Traktor Nöbdenitz in Münchenbernsdorf, gewann 1:0 (1:0). Bereits in der vierten Minute hatte P. Schlenzig mit einem Freistoß in den Winkel die Führung erzielt. Die Gäste gaben weiter den Ton an, hätten nach der Pause noch mehr Treffer erzielen müssen.

 

Knapp setzte sich Kreisligist SV Lumpzig in Braunichswalde mit 5:4 (3:1) durch. Die Partie wurde aber erst in den letzten Minuten entschieden. Souverän führte Lumpzig durch Jahr (5.), Rozanowske (14.) und Arifov (34.), Marowsky (45.) gelang der Anschlusstreffer. Braunichswalde drängte nach der Pause in die Offensive, Götz glich mit zwei Treffern aus. In der 90. Minute lief die beste Lumpziger Kombination, die Rozanowske zum 4:3 nutzte. Arifov (90.+2) erhöhte per Freistoß auf 5:3, Meinel konnte eine Minute später verkürzen.

 

Torreich war auch das Spiel zwischen Zehma und Langenwolschendorf, das aus Zehmaer Sicht 3:4 (3:2) endete. Tomaske (1.) brachte den Gastgeber in Front, Reichardt erhöhte per Strafstoß und Teichner (23.) legte zum 3:0 nach. Schwarz verkürzte auf 3:2. Mit drei Treffern in Folge wurde Lenzner dann zum Matchwinner für Langenwolschendorf.

Reinhard Weber

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