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Altenburg Umbau der Kita Kleeblatt in Lucka inklusive Brandschutzanlage geht weiter
Region Altenburg Umbau der Kita Kleeblatt in Lucka inklusive Brandschutzanlage geht weiter
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09:03 06.10.2018
Der Installation einer modernen Brandschutzanlage sowie die Renovierungen und der Umbau in der Luckaer Kita Kleeblatt geht bis 2019 weiter. Quelle: Monique Pucher
Lucka

Der Einbau der Brandschutzanlage im Kindergarten Kleeblatt in Lucka samt Sanierung und Instandsetzung der Bausubstanz geht in die dritte Runde. Während seiner jüngsten Sitzung hat jetzt der Stadtrat von Lucka dafür einstimmig den Weg freigemacht. Damit hat das Gremium auch der Teuerung zugestimmt, die sich laut Bürgermeisterin Kathrin Backmann-Eichhorn (parteilos) aus neuen Gesetzmäßigkeiten und der Erweiterung der auszubauenden Räumlichkeiten ergibt. Insgesamt werden nun fast 320 000 Euro investiert. Zur Deckung des Eigenanteils für diese Maßnahme erhält die Stadt Lucka zusätzliche 88 000 Euro vom Freistaat als Investitionspauschale, so Backmann-Eichhorn weiter.

Rauchmelder für alle Gruppenräume

Am Ende werde es so sein, dass direkt am Eingang des Kindergartens die Brandmeldeanlage installiert seien wird, erläutert Gerd Eichhorn, Mitarbeiter im Bauamt der Stadt. Diese Anlage alarmiert im Brandfall selbstständig die Feuerwehr. Treffen die Kameraden ein, öffnen sie die Anlage und bekommen angezeigt, in welchem Raum welcher Brandmelder angesprungen ist. Dazu seien auch noch Laufkarten hinterlegt, die den Feuerwehrleuten zeigen, wie sie zu den einzelnen Räumen gelangen. „Das bedeutet, die Kameraden müssen im Ernstfall nicht suchen“, erläutert Eichhorn die hochmoderne Anlage.

Damit diese letztlich so auch funktioniert, ist es notwendig, dass alle Gruppenzimmer mit Rauchmeldern ausgestattet sind, die untereinander vernetzt sind und schließlich an die Brandmeldeanlage angeschlossen werden. Das werde nun in zwei Gruppenräumen fortgesetzt, so Eichhorn, die zudem auch noch grundhaft renoviert werden. „Da gehört etwa auch das Abhängen der Decke dazu und ein neuer Fußboden.“ Weil die Arbeiten jedoch bei laufendem Betrieb erledigt werden, zieht sich die Umsetzung über Jahre hin. „Wir bereiten jetzt nach dem Stadtratsbeschluss die Ausschreibungen vor. Ich hoffe, dass dann im Dezember die Arbeiten beginnen können. Geplant ist, dass sie im Oktober 2019 beendet sind“, sagt Eichhorn auf OVZ-Anfrage.

Bis Oktober 2019 soll es fertig sein

Bezogen auf die von der Bürgermeisterin angesprochenen veränderten gesetzlichen Bedingungen erläutert die Bauverwaltung, dass inzwischen alle Räume und Flure, wo Kinder auch nur zeitweise sein könnten, mit an die Brandmeldeanlage angeschlossen seien müssen. Hinter der Erweiterung der ausgebauten Räume stecke im Klartext, dass nun auch der Sportraum mit renoviert und instandgesetzt wird.

Dieser sei in der Ausgangsplanung nicht enthalten gewesen, weil die ursprüngliche Fördermittelhöhe gedeckelt war, erläutert Eichhorn. Nicht zuletzt wegen der veränderten Rahmenbedingungen wurden aber mehr Fördergelder bewilligt, was nun auch zulasse, den Sportraum herzurichten. Ein weiterer Aspekt seien die um rund 30 Prozent gestiegenen Preise im Baugewerbe. „Wir gehen momentan davon aus, dass die Gesamtmaßnahme um die 550 000 Euro liegt.“ Das sei aber nur eine Schätzung in mittlerer Höhe. Das heißt, die Kosten können sich noch nach unten oder nach oben verschieben.

Von Jörg Reuter

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