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Unterzeichnung des Kaufvertrages für Schloss Tannenfeld verschoben

Geduld gefragt Unterzeichnung des Kaufvertrages für Schloss Tannenfeld verschoben

Der bis Ende August vorgesehene Verkauf der Schlossanlage Tannenfeld aus dem Besitz des Kreises an eine Investorengruppe kam bislang nicht zustande. Nun soll er kommende Woche über die Bühne gehen. Das erklärte Landrätin Michaele Sojka (Linke) am Mittwoch vor dem Kreistag.

Schloss Tannenfeld.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg/Löbichau. Der Verkauf der Schloss- und Parkanlage Tannenfeld bleibt weiter ein Geduldsspiel. Bis Ende August sollte die Veräußerung an eine Investorengruppe über die Bühne gegangen sein. So hatten es Vertreter der Käufer im Beisein von Landrätin Michaele Sojka (Linke) mehrmals im Mai vor der Presse versichert. In der Tat wurde auch ein Notartermin am 26. August anberaumt (OVZ berichtete). Allerdings musste dieser verschoben werden.

Wie die Landrätin am Mittwoch vor dem Kreistag ankündigte, soll der Kaufvertrag nun am 12. September unterzeichnet werden. Auf die Gründe der Verzögerung ging Sojka nicht ein. OVZ-Informationen zufolge liegen die Schwierigkeiten bei den Investoren, denen bislang noch nötige Dokumente fehlen. Allerdings wird der Verkauf hinter verschlossenen Türen besiegelt. Der beauftragte Notar aus Altenburg besteht auf Diskretion, Fotografen oder Reporter sind bei der Unterzeichnung in dessen Kanzlei nicht zugelassen. Der Kaufpreis beträgt 280 000 Euro. Die Verhandlungen dazu laufen seit Ende 2014.

Die Investoren planen, ab Mai 2018 mit der Sanierung von fünf historischen Gebäuden und mit der Erschließung des Geländes zu beginnen, zu der eine zentrale Kläranlage und eine Trinkwasserleitung gehören. Nach einer einjährigen Bauzeit sollen die ersten Patienten einziehen. Letztlich können bis zu 170 demente Menschen betreut werden, unter anderem auch in der Kurzzeitpflege.

Danach folgt die Errichtung eines dreigeschossigen Neubaus mit 1300 Quadratmetern Fläche. Dem schließt sich die Sanierung des Schlösschens an, das zu gastronomischen Zwecken, zur Beherbergung von Angehörigen und zur Unterbringung eines Teils der Pflegekräfte dienen soll. Etwa Mitte 2022 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Der Kaufpreis für die Schlossanlage beträgt 280 000 Euro, die Investition insgesamt zwölf Millionen.

Von Jens Rosenkranz

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