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Altenburg Unübersehbare Freude beim Konzert des Gemischten Chors Altenburg
Region Altenburg Unübersehbare Freude beim Konzert des Gemischten Chors Altenburg
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18:07 17.12.2012
Der Gemischte Chor Altenburg begeistert die Zuhörer im Großen Rathaussaal. Quelle: Jens Paul Taubert

Von Frieder Krause

Chorleiter Wolfgang Langner legte in seiner Programmgestaltung darauf Wert, überwiegend bekannte Weisen vielfältig erklingen zu lassen. Dafür griff er auf eigene Bearbeitungen und die seines verdienstvollen Vorgängers Helmut Wünderlich zurück. In der Umsetzung seines Anspruches konnte er sich erneut auf das Engagement seiner Sänger verlassen.

Ihr immer wieder Anerkennung findendes gesangliches Können, das Langners Streben nach Differenzierung des Besinnlichen wie Jubelnden dieses Liedguts folgte, beruht auf einer kontinuierlichen Probenarbeit und der unübersehbaren Freude am Singen. Die Choristen stellten sich zudem den räumlichen Verhältnissen, die aufgrund der kleinen Stellfläche sowie der klimatischen Bedingungen nicht gerade dienlich für sie waren.

Noch immer sucht der Gemischte Chor Verstärkung bei den Männerstimmen, die jedoch wie beispielsweise mit dem Ding-Dong bei "Süßer die Glocken" nachdrücklich auf sich aufmerksam machten. Mit Eckhardt Sippel aus Schmölln und Albert Wöhrl aus Rositz hatte der Chor aber auch zwei Gastsänger in seinen Reihen.

Dank Langners Titelauswahl wurde die weltumspannende Weihnachtsbotschaft deutlich. Sie ist auch nach über 2000 Jahren am besten mithilfe junger Menschen zu vermitteln. Im diesjährigen Weihnachtskonzert beteiligte sich der Kinderchor des Altenburger Friedrichgymnasiums unter der Leitung von Grit Kipping und Stefanie Dinter. Der Chor ließ unter anderem Melodien aus Südafrika, Wales und Böhmen erklingen. Die jungen Sänger überraschten mit einer bunten Gestaltung ihres Programms und mit dem Erklingen vieler Instrumente. So spielte beispielsweise Annemarie Altmann auf dem Violoncello.

Beeindruckend aber war besonders der Einmarsch des Chores zur südafrikanischen Weise "Hambani kahle" mit Trommeln und Lichtern. Im gemeinsamen Gesang mit dem Gemischten Chor bei Irvin Berlins "Weiße Weihnacht" wurde der Friedenswunsch aller deutlich.

Die Konzerte des Gemischten Chores sind ohne die Mitwirkung zweier Altenburger schwer denkbar. Kapellmeister Thomas Wicklein begleitete den Chor in bewährter Weise am Flügel, und Schauspielerin Karin Kundt-Petters moderierte. Ihre Moderation war von einem guten Gespür für ihr Publikum und das jeweilige Thema geprägt. So führte sie mit literarischen Kostbarkeiten von James Krüss, Hoffmann von Fallersleben und Joseph von Eichendorff von Weihnachtslicht zu Weihnachtslicht. Da wurde es besinnlich oder humorvoll - wie mit der Weihnachtsmaus oder dem Geheimnis zwischen Weihnachtsmann und Frau Holle.

Bei den Konzerten ist die Stadtverwaltung Altenburg dem Gemischten Chor ein guter Partner, um Säle bereitzustellen. Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) ließ es sich als Hausherr trotz randvollen Terminkalenders nicht nehmen, das Konzert zu besuchen.

Selbst Gäste aus Jena und Leipzig kamen und äußerten sich begeistert über das Konzerterlebnis. Die Stadt Altenburg darf stolz sein, so ein weihnachtliches Chorkonzert in ihrem jährlichen Veranstaltungsangebot zu haben.

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