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Altenburg Uwe Melzer wird neuer Landrat im Altenburger Land
Region Altenburg Uwe Melzer wird neuer Landrat im Altenburger Land
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23:03 29.04.2018
Uwe Melzer gewinnt die Stichwahl und ist neuer Landrat des Altenburger Landes. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Uwe Melzer (CDU) hat es geschafft. Der 57-Jährige setzte sich in der Stichwahl am Sonntag deutlich gegen Amtsinhaberin Michaele Sojka (Linke) durch und ist demnach neuer Landrat des Altenburger Landes. Während Melzer 68,8 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte, kam die Linken-Politikerin auf 31,2 Prozent. Damit gibt es mit seinem Amtsantritt am 1. Juli erstmals seit 18 Jahren wieder einen CDU-Landrat im Kreis und dank des Wahlsieges von André Neumann, der zeitgleich Altenburger Oberbürgermeister wird, zwei Christdemokraten in den Schlüsselpositionen im Altenburger Land.

Das konnte auch die Aufholjagd Sojkas mit zahlreichen öffentlichkeitswirksamen Aktionen nicht verhindern. Sie war am 15. April auf 26,7 Prozent der Stimmen gekommen und hatte sich da nur knapp gegen den von der AfD unterstützten Politik-Neuling Andreas Sickmüller (51, parteilos) in die Stichwahl gerettet. Beide trennten gerade einmal 217 Stimmen. Melzer hingegen bestätigte seinen Sieg aus dem ersten Wahlgang (37,4 Prozent), obwohl der Trebener in den vergangenen 14 Tagen deutlich seltener öffentlich präsent war als seine Mitbewerberin.

Zugleich bügelte Melzer mit seinem jetzigen Wahlsieg seine Schlappe von vor sechs Jahren aus. 2012 hatte der Christdemokrat mit 21,7 Prozent die Stichwahl noch klar verpasst. Hinter dem damaligen Amtsinhaber Sieghardt Rydzewski (35,9 Prozent, parteilos) und seiner Nachfolgerin Sojka (30,3 Prozent) landete er seinerzeit abgeschlagen auf dem dritten Platz. Das hat Melzer allerdings hinter sich gelassen und beerbt seinen Parteifreund Christian Gumprecht (CDU), der vor 18 Jahren das Landratsamt an Rydzewski (damals noch SPD) verloren hatte.

An der Stichwahl beteiligten sich 35,5 Prozent. Dass die Wahlbeteiligung im Vergleich zum ersten Wahlgang am 15. April von 46,7 Prozent richtiggehend absackte, hat laut Wahlbüro vor allem drei Gründe: Die weggefallene OB-Wahl in Altenburg, das lange Wochenende und das schöne Wetter, bei dem erfahrungsgemäß immer weniger Menschen zur Wahl gehen.

Von Thomas Haegeler und Heiner Scholz

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