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Altenburg VCA-Volleyballerinnen müssen Dämpfer hinnehmen
Region Altenburg VCA-Volleyballerinnen müssen Dämpfer hinnehmen
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20:32 24.09.2013
So sehr sich die VCA-Mädels auch strecken, es reicht weder gegen Erfurt noch gegen Gera zum Erfolg. Quelle: Mario Jahn

Allerdings reichte das am Sonnabend nicht. Denn das Team von Trainer Dieter Sporbert verlor seine beiden Partien in der Walter-Pesek-Halle deutlich. Gegen die Erfurter Volley Juniors setzte es ein 0:3 und gegen den Geraer VC II ein 1:3.

Gegen Erfurt hielten die Altenburgerinnen im ersten Satz den starken Aufschlägen der jungen Gegnerinnen zunächst stand und punkteten mit gut platzierten Angriffen. Doch nach den ersten Ballwechseln hatte der VCA mit dem geschlossenen gegnerischen Block sowie scharf geschlagenen Angriffen zu kämpfen, sodass ihnen viele Zähler verloren gingen und der Satz mit 25:17 Punkten an die Gäste abgegeben wurde. Das Team um Kapitän Annika Tänzer motivierte sich, den zweiten Satz für sich zu entscheiden. Und dieser kleine Aufschub war gleich zu spüren, indem eine souveräne Aufschlagserie für einen ordentlichen Vorsprung sorgte. Aber erneut wendete sich das Blatt, der VCA wurde unsicherer, der Gegner stärker und so unterlag man auch hier 20:25. Durch diesen Dämpfer gingen die Gastgeberinnen wesentlich unmotivierter in den dritten Satz. Durch die starken Aufschläge waren die Annahmen nicht mehr sicher, der Block konnte die meisten Angriffsschläge nicht mehr abhalten und die Altenburgerinnen kamen nur noch mit wenigen Angriffen durch. Nun war nichts mehr zu retten, sodass auch dieser Durchgang mit 11:25 verloren ging.

Mit neuem Schwung wollte der VCA es gegen Gera II besser machen. Die Mädels zeigten Kampfgeist, sodass die Annahme saß, die Spielzüge taktischer wurden und die Angriffe positioniert und scharf geschlagen auf der gegnerischen Hälfte aufschlugen. Zwar kämpften sich die Gäste immer wieder ran, was aber nichts mehr am 25:17-Satzgewinn änderte. Mit energischen Angriffen und einer sauberen Feldabwehr holten die Mädels einige Punkte, was jedoch nicht lange anhielt. Es war ein Auf und Ab. Die Annahme wurde teilweise wieder unsicher und die Spielerinnen sprachen sich nicht oft genug ab. Doch kurz vor dem Sieg der Geraer Mädels bissen sie noch einmal die Zähne zusammen und kämpften sich wieder heran. Dennoch entschied Gera den zweiten Satz mit 25:22 für sich.

Aber noch war nichts verloren, weshalb sich der VCA erneut motivierte. Die Aufschläge brachten einige Punkte und auch die Annahme kam gezielter auf die Zuspielerin, sodass viele Angriffsbälle im gegnerischen Feld versenkt wurden. Die Geraerinnen gaben sich jedoch nicht geschlagen und schlugen am Altenburger Block vorbei oder schafften es, mit gelegten Bällen zu Punkten zu kommen. So holten sie den dritten Satz mit 25:20. Die Skatstädterinnen versuchten nun, ihre Kraft in den vierten Satz zu stecken. Jedoch schwand der Kampfgeist gleich nach den ersten Aufschlägen des Gastes. Gelungene Pässe waren Mangelware und auch die Feldabwehr hatte mit vielen taktischen Bällen des Gegners zu kämpfen. Dennoch erschien das Spiel saft- und kraftlos und die Versuche, den Ball im gegnerischen Feld zu versenken, entpuppten sich als schwierig. Letztendlich entschied Gera den Kampf für sich und siegte im vierten Satz mit 25:19.

Angesichts dessen bleibt nur zu hoffen, dass das Altenburger Team schnell zu seiner Form zurückfindet und bereits zum Auswärtsspiel in der nächsten Woche wieder aus dem Vollen schöpfen kann.

VCA: Gerth, Schreier, Tänzer, Stockmeier, Seliger, Becker, Pach, Küttner, Kämpfer, Burkhardt, Ahlemann.

Stefanie Becker

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