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VCA spielt wie entfesselt, unterliegt Spitzenreiter Jena aber knapp

VCA spielt wie entfesselt, unterliegt Spitzenreiter Jena aber knapp

Nach hochklassigen 120 Minuten Regionalliga-Volleyball hat der VC Altenburg gegen den Tabellenführer vom 1. VSV Jena unglücklich den Kürzeren gezogen.

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Einmal zu viel findet der Jenaer Angriff den Weg durch den Block der VCA-Spieler Steffen Bender (l.) und Thomas Köhler.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Von Markus Zeise

Aber der Reihe nach. Der VCA startete viel konzentrierter in die Begegnung als zuletzt und schon früh war klar, dass sich hier eine ganz andere Mannschaft vor der guten Zuschauerkulisse in der Wenzelhalle präsentiert als in den drei schwachen Begegnungen zuvor. Die Gastgeber hatten nichts zu verlieren, schließlich gastierte der ambitionierte Tabellenführer. Nahezu gleichauf durchliefen beide Teams ohne großes Abtasten die Anfangsminuten. Mitte des ersten Satzes schaffte sich Jena ein kleines Polster. Bis zum 20:15 hatte der Gast alles im Griff.

Doch jetzt kam die beste Phase des VCA. In der ersten Ballannahme stark verbessert, kombinierte man sich zu drei Punktgewinnen in Folge und kam in Reichweite der Jenenser. Diese wurden unsicherer und machten auch den einen oder anderen Fehler. Kopf an Kopf suchten beide Teams den finalen Abschluss, ehe der VCA endlich wieder einmal Nervenstärke bewies und den insgesamt zweiten Satzball zur umjubelten Führung nutzen konnte. Der Geräuschpegel in der Halle wurde immer lauter. Denn auch die VCA-Anhänger merkten, dass der Ligaprimus nicht unverwundbar zu sein schien.

Altenburg blieb auch in der Folge dran und gestattete seinem Gegenüber nur wenig Punkte durch eigene Fehler. In dieser Phase konnte sich der VSV bei seinem überragenden Diagonalangreifer Falko Ahnert bedanken, der mit einer fast 100-prozentigen Punkteausbeute seine Mannen im Spiel hielt. Fast wie im Auftaktsatz ging auch Durchgang zwei in die Verlängerung, wo der VCA zwei Satzballchancen liegen ließ und schließlich den 1:1-Ausgleich hinnehmen musste.

Der VCA brauchte einige Zeit, um den Satzverlust zu verdauen. Jena bekam deutlich Rückenwind und setzte sich schnell vom Gastgeber ab. Beeindruckend waren hier die spektakulären Feldabwehraktionen des Jenaer Liberos, der den Einschlag der Kugel ein ums andere Mal verhinderte. Ständig vier bis fünf Punkte vorn ließen sich die Saalestädter die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und kamen zum 2:1 nach Sätzen.

Doch im vierten Durchgang schöpften die Fans schnell wieder Hoffnung, als der von Coach Münchow noch einmal umgestellte VCA-Sechser zügig 5:1 in Front ging. Gäste-Trainer Frank Eberhard wurde so früh zur ersten Auszeit gezwungen. Doch angefeuert vom frenetischen Publikum, spielte der VCA jetzt wie entfesselt. Die Annahme stand punktgenau, und druckvoll wurden die Angriffe im Jenaer Feld versenkt. Als VCA-Mittelblocker Thomas Köhler einen sogenannten Danke-Ball dem bundesligaerfahrenen Jenaer Mittelangreifer Paul Rüffer vor die Füße blockte, stand die Halle Kopf. Das war gleichzeitig der Nackenschlag für den Tabellenführer. Dieser konnte sich nicht mehr fangen und war Zeuge, wie sich der VCA hochmotiviert und emotional den zweiten Satzgewinn sicherte.

Nun also musste zum insgesamt vierten Mal in dieser Saison der Tie-Break die Entscheidung bringen. Altenburg nutzte den Schwung des vorausgegangenen Satzes und ging mit 2:0 in Führung. Doch jetzt zeigte der Tabellenführer, dass er gerade in engen Phasen die Nerven behalten kann. Durch starke Aufschläge und eine gute Blockarbeit geriet der VCA ins Hintertreffen. Mit 5:8 ging es zum Seitenwechsel. Unter dem lautstarken Beifall der Zuschauer kam der Gastgeber noch einmal zurück. Beim 8:9 hatte man fast aufgeschlossen, ehe dann drei schnelle Punktgewinne der Jenaer die Entscheidung brachten. Die knappe Niederlage war nicht mehr zu verhindern. Ohne die frenetischen Fans aber wäre der VCA gar nicht erst so weit gekommen.

 

Bender, Köhler, Zeise, P. Münchow. M. Münchow, Urmoneit, Franke, Baum, Mühling, Gerth, Heisig.

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