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Altenburg VG- und Kita-Umlage steigen 2017 an
Region Altenburg VG- und Kita-Umlage steigen 2017 an
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18:00 06.12.2016
Für 2017 sind die Finanzen der VG Pleißenaue gesichert. Quelle: dpa
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Treben

Der Finanzen der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Pleißenaue für 2017 sind gesichert. Die Gemeinschaftsversammlung stimmte während ihrer jüngsten Sitzung dem Zahlenwerk ausnahmslos zu. Der Gesamtetat umfasst 2,8 Millionen Euro. „Allein die Lohnkosten schlagen im Verwaltungshaushalt mit 83 Prozent zu Buche“, so Uwe Melzer, Vorsitzender der VG. Neben den zwölf Mitarbeitern der Verwaltung sind in den rund 2,27 Millionen Euro außerdem die Löhne der 30 Erzieherinnen und acht technischen Kräfte, die in den vier Kitas der VG beschäftigt sind, enthalten.

„Für dieses Jahr hatten wir die VG-Umlage auf 85 Euro heruntergefahren. Um die jetzt erforderliche Erhöhung moderat zu halten, war ein Griff in die Rücklage nötig. Durch die entnommenen 55 000 Euro konnte gesichert werden, dass die Umlage pro Einwohner lediglich um fünf auf 90 Euro steigt“, so Melzer. Dazu habe es auch keine Diskussion in der Gemeinschaftsversammlung gegeben. Der VG-Chef räumt allerdings ein, dass dadurch Ende 2017 in der Rücklage nur noch 25 000 Euro statt der gesetzlich vorgeschriebenen 50 000 Euro wären.

Durch die VG-Umlage, die die fünf Mitgliedsgemeinden Treben, Fockendorf, Gerstenberg, Haselbach und Windischleuba je Einwohner zahlen müssten, fließen 480 000 Euro in die VG-Kasse. Mit der Anhebung der VG-Umlage müsste nicht nur die Tariferhöhung ausgeglichen werden, sondern auch der Verlust von 15 Einwohnern, die die VG in einem Jahr verloren hat. Ende 2015 lebten in den fünf Kommunen der Pleißenaue noch 5333 Einwohner.

Neben der VG-Umlage haben die Mitgliedsgemeinden auch eine höhere Kita-Umlage zu zahlen. Die ist von 150 auf 180 Euro pro Einwohner gestiegen. „Um die Elternbeiträge stabil zu haben, übernehme die Kommunen die gestiegenen Kosten komplett“, erklärt Kämmerin Rita Richter. In den vier Kindereinrichtungen, die sich seit einigen Jahren unter dem Dach der VG befinden, stehen insgesamt 200 Plätze zur Verfügung. In Windischleuba können 80 Kinder betreut werden, in Treben, Fockendorf und Haselbach jeweils 40.

Größere Investitionen sind nicht geplant. Pauschal seien jedoch 2000 Euro für Computertechnik sowie Software und 1000 Euro für Ersatzbeschaffungen eingeplant, so die Kämmerin. Darüber hinaus sind 10 000 Euro für rechtliche Schritt der Mitgliedsgemeinden gegen die Gebietsreform im Etat eingestellt.

Von Marlies Neumann

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