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Altenburg Vanessa Roses gibt Abschiedsvorstellung in Altenburg
Region Altenburg Vanessa Roses gibt Abschiedsvorstellung in Altenburg
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18:00 09.06.2016
Ein Sommernachtstraum: In der Komödie von Shakespeare spielen (v.l.n.r.): Philipp Reinheimer (Demetrius), Vanessa Rose (Helena) und Henning Bäcker (Lysander).  Quelle: Stephan Walzl
Altenburg

 In der Sommerkomödie „So machen’s alle“ bei Theater&Philharmonie Thüringen gibt es ein Wiedersehen mit einem Publikumsliebling, der vielen gefehlt hat: Die Schauspielerin Vanessa Rose kehrt als Dorabella noch einmal auf die Ostthüringer Bühnen zurück.

Im März 2015 Jahres war Vanessa Rose in Elternzeit gegangen. „Es war so seltsam für mich, nachdem ich eine Produktion nach der anderen gespielt hatte – und plötzlich war ich von einem Tag auf den anderen nicht mehr da. Jetzt zurückzukommen, ist für mich wie eine Heimkehr. Ich habe das Spielen vermisst, aber auch all die Menschen, mit denen ich hier über Jahre gelebt und gearbeitet hatte“, sagt Vanessa Rose. Sohn Moritz, „das zweite kleine Röschen“, wie sie stolz lächelt, hat sie zum Gespräch mit der OVZ mitgebracht.

Doch das Wiedersehen ist gleichzeitig ein Abschied, denn als festes Mitglied scheidet Vanessa Rose aus dem Ensemble erst einmal aus und lebt bereits mit Moritz‘ Vater, dem Schauspielkollegen Ralph Jung, in Erlangen, wo dieser seit Beginn der Spielzeit arbeitet. „Wenn beide Eltern in einem Festengagement an unterschiedlichen Theatern arbeiten, ist es doch zu schwierig. Aber durch ,So machen’s alle’ kann ich jetzt richtig Abschied nehmen. Und ich freue mich, dass ich Moritz Altenburg zeigen kann.“

Während der Proben ist Moritz in der Obhut der Tagesmutter Ines Massow. „Wenn ich nicht gewusst hätte, dass ich hier eine gute Freundin habe, die auf den Kleinen aufpasst, hätte ich das nicht gemacht“, so die Schauspielerin.

Seit 2009 spielte und sang Vanessa Rose in den unterschiedlichsten Produktionen bei Theater&Philharmonie Thüringen. So eroberte die gebürtige Berlinerin bei den Prinzenraub-Festspielen wie im Flug die Herzen der Mitspieler und Zuschauer. Als Prinzessin von Oranien berührte sie in Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“ ebenso wie als Gretchen in Goethes „Faust“ oder im Altenburg-Stück „Die im Dunkeln“. Zum Lachen brachte sie die Zuschauer in „Charley’s Tante“ ebenso wie in Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“, um nur einige ihrer Rollen zu nennen.

„Vielleicht kann ich ja, wenn Moritz etwas größer ist, wieder als festes Ensemblemitglied hier spielen. Es ist über die Jahre eben doch eine zweite Heimat für mich geworden“, sagt Vanessa Rose und strahlt glücklich.

Von M. K.

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