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Altenburg Vereinen sei Dank: Feierlaune in Göhren und Gerstenberg
Region Altenburg Vereinen sei Dank: Feierlaune in Göhren und Gerstenberg
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05:09 27.08.2018
Die Beachvolleyball-Amateure hatten beim Dorffest Gerstenberg ihren Spaß. Quelle: Kay Würker
Gerstenberg/Göhren

Zusammen feiern, plauschen, Spaß haben: Das steht in den Dörfern des Altenburger Landes mindestens einmal jährlich groß im Terminkalender. Und es sind vor allem die örtlichen Vereine, die das Miteinander organisieren. So auch am Wochenende in Gerstenberg und Göhren. Während die einen zum Dorf- und Vereinsfest riefen, veranstalteten die anderen ein Familienfest mit Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr.

Wobei es die Gerstenberger gleich an drei Tagen krachen ließen und gewohnt sportlich an den Start gingen. Stichwort: 4. Gerstenberger Beachvolley Cup. Am Samstag traten die Amateure gegeneinander an, am Sonntag die Fortgeschrittenen. „Allesamt Leute aus Gerstenberg und Nachbarorten“, schilderte Nico Schwanz, Vorsitzender des SV Gerstenberg 1954. „Es begann vor Jahren damit, dass wir regelmäßig was gemeinsam machen wollten und auf Beachvolleyball kamen. Seitdem spielen wir in der warmen Jahreszeit jeden Sonntag. Und auch der Cup zum Dorffest gehört jetzt dazu.“

Sportlich war auch der Umfang des Festprogramms – vom DJ-Fantasy-Freitagabend bis zum Entenrennen am Sonntagnachmittag. Ein Zusammenspiel der Vereine: Sportler, Feuerwehr und Fahrzeugkultur organisierten, andere – wie die Rositzer Hundesportler, die Judoka und die Töpferfrauen aus Gerstenberg – gaben sich ein Stelldichein. Und natürlich ging es den Vereinsleuten bei alledem auch um Nachwuchswerbung. Nicht zuletzt den Floriansjüngern, die immer wieder auf Verstärkung angewiesen sind.

So auch in Göhren, wo Jugendwart Tim Kriebitzsch die Jüngsten spielerisch an die Technik heranführte. Schon mal mit dem Spreizer einen Ball transportiert? Mit viel Gefühl gelingt’s.

Finja probt bei Tim Kriebitzsch den Umgang mit dem Spreizer. Quelle: Kay Würker

Die Älteren unter den Gästen kamen eher zum Fachsimpeln, zumal neben der Göhrener Wehr auch die Schmöllner, Lumpziger und Starkenberger ihre Technik zeigten und das Deutsche Rote Kreuz mit einem Rettungswagen vor Ort parkte. Auch fürs Kulinarische war gesorgt. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Bratwurt & Co. fließen in die Vereinskasse. Denn Geld, etwa für Ausrüstung, wird ebenso gebraucht wie Nachwuchs in der Jugendwehr.

Von Kay Würker

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