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Verkehrsinsel für mehrSicherheit

Verkehrsinsel für mehrSicherheit

Die Stadt Altenburg will die Sicherheit von Fußgängern, die die Rosa-Luxemburg-Straße in der Nähe des Kreuzungsbereichs zur Johann-Sebastian-Bach-Straße überqueren möchten, erhöhen.

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An dieser Stelle in der Rosa-Luxemburg-Straße soll in den nächsten Wochen eine künstliche Verkehrsinsel entstehen.

Quelle: Mario Jahn

Dies soll durch eine Verengung der Fahrbahn erreicht werden. Dafür wird ein Abschnitt des Gehwegs der Rosa-Luxemburg-Straße verbreitert, teilte das Rathaus mit.

 

Grund dafür ist nach Aussagen von Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) eine Petition von Bürgern, die schon Ende vergangenen Jahres im Rathaus eingegangen ist. Darin wurde die Verbesserung der Verkehrssituation gefordert, insbesondere um älteren Menschen und Kindern das Überqueren der Straße zum Park am Pauritzer Teich zu erleichtern. Bislang existiert eine sichere Möglichkeit nur am Theater, wo Ampeln den Verkehr regeln. Vor allem für Kinder sei es daher sehr gefährlich, den inzwischen sehr beliebten Spielplatz zu erreichen.

 

Daraufhin habe die Stadt eine Verkehrszählung veranlasst und Unfallzahlen analysiert. Dabei habe sich herausgestellt, dass es an dieser Stelle noch nicht zu einem Verkehrsunfall gekommen sei. Außerdem wurden verschiedene Varianten diskutiert, um das Problem zu lösen, deshalb habe die Sache etwas gedauert, begründete Wolf die Verzögerung.

 

Eines der Ergebnisse: "Ein Überweg genau gegenüber dem Spielplatz ist aufgrund der Bushaltstelle nicht möglich, und eine weitere Ampelanlage nicht zu finanzieren", erklärte der OB. Deshalb habe man sich entschieden, den Gehweg auf der Seite des Pauritzer Teiches, etwa in Höhe des Gebäudes mit der Hausnummer 14, zu verbreitern. Dort, wo sich zurzeit noch Parkplätze befinden, werden flexible Elemente so aufgeklebt, dass eine Verkehrsinsel entsteht. Dadurch haben Fußgänger, insbesondere Kinder, bessere Sicht auf den herannahenden Verkehr. Zum anderen werden sie selbst von den Kraftfahrern schneller wahrgenommen. Um die Verkehrssicherheit kurzfristig erhöhen zu können, müssen drei Parkplätze geopfert werden. Diese neue Querungsmöglichkeit soll schon innerhalb der nächsten Wochen realisiert werden.

 

Darüber hinaus gibt es weitergehende Pläne. Langfristig soll der Knoten Gabelentzstraße/Pauritzer Platz/Johann-Sebastian-Bach-Straße einer Verkehrsplanung unterzogen werden. Dabei sollen unter anderem Verkehrsaufkommen, querende Fußgänger und das Gewölbe der Blauen Flut untersucht werden. Ziel sind bauliche Änderungen, die zu einer Verbesserung für alle Verkehrsteilnehmer führen. Allerdings müssen die für die gestalterischen Maßnahmen erforderlichen Gelder in den nächsten Haushalt eingestellt werden. Somit könnte die dauerhafte Umgestaltung des Verkehrsknotens erst ab 2017 in Angriff genommen werden.

Ellen Paul

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