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Altenburg Verkehrsreiche B 93sorgt Eltern in Zehma
Region Altenburg Verkehrsreiche B 93sorgt Eltern in Zehma
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18:10 18.11.2013
Die Schulbushaltestelle in Zehnma liegt direkt an der vielbefahrenen B 93. Eltern sorgen sich um die Sicherheit ihrer Kinder beim Überqueren der Piste. Quelle: Mario Jahn

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Dennoch ist Tempel, der mit seiner Familie in Zehma wohnt und auch im Nobitzer Gemeinderat sitzt, besorgt. "Weil die Haltestellen zwischen Altenburg und Gößnitz auch von Schulbussen angefahren werden. Und die Bundesstraße ist nun einmal eine sehr viel befahrene Piste. Vor allem nach der Freigabe der Ortsumgehung von Gößnitz hat der Verkehr insbesonders durch Lastkraftwagen wieder zugenommen und rollt sehr zügig", sagt Tempel. Und als besondere Tücke komme hinzu, dass beide Haltestellen hinter Kurven liegen. "Für die Kinder, die hier über die Straße müssen, ist das ziemlich gefährlich", so Tempel, der für das Problem besonders sensibilisiert wurde, seitdem sein Sohn Max in die erste Klasse im Gößnitzer Schulzentrum besucht und den Bus täglich nutzt.

Keineswegs sieht sich Tempel mit seinen Sorgen allein. "Von Zehma aus nutzen etliche Kinder den Bus. Auch deren Eltern wünschen sich die Entschärfung der Gefahr. Zum Glück gab es bislang noch keinen Unfall."

Im Gemeinderat hat er das Thema bereits angesprochen und mehrere Lösungsvorschläge unterbreitet: Denkbar wäre ein Fußgängerüberweg oder die Einrichtung einer zumindest zeitlich begrenzten Tempo-30-Zone oder zumindest die Aufstellung von Hinweisschildern mit der Aufschrift "Vorsicht Schüler". Nun weiß auch Tempel genau, dass es für solche Eingriffe in den Verkehr klare Vorschriften gibt und die Einrichtung auch eine Frage der Finanzierbarkeit ist. "Ein Überweg dürfte nicht bezahlbar sein. Und auch für eine Geschwindigkeitsbegrenzung dürften die Hürden zu hoch liegen."

"Dafür müsste sich diese Stelle als Unfallschwerpunkt herauskristallisieren. Dieses Jahr gab es hier an zehn Tagen Geschwindigkeitsmessungen, bei denen aber nur ein Fahrzeug deutlich zu schnell war", so der Nobitzer Bürgermeister Hendrik Läbe (SPD) auf der jüngsten Gemeinderatssitzung, bei der das Problem Thema war. Trotzdem erkannte auch der Gemeinderat den Handlungsbedarf. Und zwar durch die Anschaffung zweier Tafeln, die den Kraftfahrern die aktuell gefahrene Geschwindigkeit anzeigen. "Wenn bei den Geräten die Geschwindigkeiten plötzlich aufleuchten, dann ist der Lerneffekt bei zu schnellen Fahrern immer da", meinte Läbe. Im Haushalt 2014 sollen rund 4000 Euro für die Anschaffung von zwei solcher mobiler Geräte eingestellt werden. Auch um sie andernorts aufzubauen. "Denn neuralgische Punkte haben wir im Gemeindegebiet noch einige." Jörg Wolf

Jörg Wolf

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