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Verwirrung: Brücke zu,Brücke auf

Verwirrung: Brücke zu,Brücke auf

"Für uns ist das eine Katastrophe", sagte Bürgermeister Hendrik Läbe (SPD) angesichts der Tatsache, dass diese Hauptverkehrsader in der Gemeinde erneut gekappt wurde.

Allerdings waren dem Gemeindeoberhaupt die Hände gebunden: "Hier handelt es sich um eine Kreisstraße, für die auch der Kreis zuständig ist."

Aufatmen gab es dann am Mittwoch: Die wichtige Straße mitsamt Brücke wurde wieder freigegeben. Warum es zumindest zeitweise zu dieser Vollsperrung kam, erklärt die zuständige Straßenverkehrsbehörde im Landratsamt umfangreich: "Im Rahmen der regelmäßig durchgeführten Bauwerksprüfung wurden aufgrund des Fahrbahnzustandes auf der Brücke Reparaturarbeiten notwendig. Dabei wurden einzelne Schadstellen saniert und damit das weitere Eindringen von Oberflächenwasser in die Brückenkonstruktion verhindert. Außerdem wurde Asphalt zum Profilausgleich aufgebracht", heißt es in einer Mitteilung. Damit werde das Oberflächenwasser von der Brückenoberfläche besser abgeleitet und die dauerhafte Bildung von Pfützen auf der Brücke verhindert. Ein vorheriges Abfräsen der alten, sehr unebenen Fahrbahnbefestigung zur Verringerung der statischen Auflast wurde nicht vorgenommen, um die darunter liegende Abdichtung der Brückentafel nicht zu beschädigen. In so einem Fall wäre eine sowohl finanziell als auch zeitlich aufwendigere Sanierung notwendig geworden. In der jetzigen Jahreszeit ist aufgrund der zunehmenden Luftfeuchte und der geringer werdenden Temperaturen eine Brückenabdichtung außerdem problematisch.

"Da die Brücke aufgrund ihres Zustandes bereits auf eine zulässige Fahrzeuggesamtmasse von maximal sechs Tonnen je Fahrtrichtung begrenzt ist, musste infolge des zusätzlichen Aufbringens von Asphalt ein statischer Nachweis erbracht werden", heißt es weiter aus dem Landratsamt. Bei kritischem Lastzustand wären Maßnahmen wie die weitere Sperrung, einspurige Verkehrsführung oder auch Herabsetzung auf maximal 3,5 Tonnen erforderlich geworden. Bis zum Vorliegen der Ergebnisse sei die Brücke aus Sicherheitsgründen vorsorglich gesperrt worden. Die Berechnungen zeigten jetzt aber, dass die Brücke wie bisher belastet werden kann, so dass der Verkehr nun wieder rollen kann.

"Natürlich sind wir über diese Entscheidung froh. Aber grundsätzlich gelöst ist das Problem so auch nicht, bleibt die Überführung doch weiter marode und ist nur eingeschränkt nutzbar", so Bürgermeister Läbe.

Aus der Osterländer Volkszeitung vom 18.09.2015

Jörg Wolf

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