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Viaduktradweg: Bahn verkauft Fläche zwischen Kotteritz und Narsdorf an Nabu-Stiftung

Verkehrsprojekt Viaduktradweg: Bahn verkauft Fläche zwischen Kotteritz und Narsdorf an Nabu-Stiftung

Die Vision, auf der stillgelegten Bahnstrecke Kotteritz-Narnsdorf einen Radweg zu schaffen, gibt es seit Jahren. Die Verfechter des Radweges über dem Wieratal hatten mehrere Rückschläge hinnehmen müssen. Mit der Nabu-Stiftung, der die Bahn jetzt die Flächen verkaufte, fand man einen neuen Mitstreiter. Nun steht das Signal für den Radweg endlich auf grün.

Auf der ehemaligen Bahnstrecke, die längst zugewachsen ist, soll in den nächsten Jahren ein naturnaher Radweg entstehen.

Quelle: Mario Jahn

Langenleuba-Niederhain. Es ist geschafft – das Signal für den Viaduktradweg steht auf Grün. Der Flächen-Deal zwischen der Nabu-Stiftung und der Deutschen Bahn ist nach langem Hin und Her perfekt. Seit 1. September gehören die 80 Hektar Land unter der ehemaligen Bahnstrecke Kotteritz – Narsdorf der Nabu-Stiftung. Zu einem symbolischen Preis hatte die Bahn nach jahrelangem Ringen die Grundstücke am 28. August in Leipzig an die Stiftung verkauft. Während eines Pressetermin ist diese Neuigkeit am Freitag in Langenleuba-Niederhain mit großem Bahnhof verkündet worden.

Die Vision vom Viaduktradweg gibt es seit rund zehn Jahren. Seit 2009 bemüht sich eine Bürgerinitiative, die vor vier Jahren zum Verein wurde, unter Führung von Ideengeber Günter Lichtenstein, das kühne Projekt umzusetzen. Weil Anrainerkommunen und Landkreis sich vor allem wegen der hohen Kosten des nicht unumstrittenen Projektes zurückgezogen hatten, suchte der Verein einen neuen Verbündeten. Den fand er vor vier Jahren in der Nabu-Stiftung.

Damit nahm das Projekt wieder Fahrt auf und die Bahn hatte nur noch einen Verhandlungspartner. Und mit Mike Jessat, Landesvorsitzender des Naturschutzbundes und Leiter des Mauritianums, hatte Lichtenstein einen starken Mitstreiter. In die Verhandlungen mit dem Verkehrskonzern kniete sich Franziska Hermsdorf, die heute für die Nabu-Stiftung arbeitet.

Die Stiftung Naturschutz Thüringen greift dem Radwegprojekt mit 35 000 Euro für die Vermessung der Grundstücke unter die Arme. Einen Scheck in dieser Höhe übergab am Freitag Stella Schmigalle am Fuße des Wiesebach-Viaduktes.

Mit dem Flächenverkauf ist nun die Voraussetzung für die Pachtung der Brückenbauwerke und die ehemalige Gleistrasse durch den Radwegverein gegeben. „Die Anlagen- und Verkehrssicherung liegt weiter bei der Bahn“, sagte Jürgen Stemmler, Leiter Immobilienmanagement der Deutschen Bahn.

Mit der Fertigstellung des ersten Abschnitts des Radweges sei frühestens in zwei Jahren zu rechnen, meinte Lichtenstein auf Nachfrage.

Von Marlies Neumann

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