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Altenburg Viaduktradweg - Bürgerinitiative rechnet bis Anfang Februar mit einer Fördermittelzusage
Region Altenburg Viaduktradweg - Bürgerinitiative rechnet bis Anfang Februar mit einer Fördermittelzusage
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18:55 13.01.2012

Von Jörg Reuter

"Ich unterstelle, aus Erfurt kommt ein positiver Bescheid", sagt Lichtenstein. Im November hatte die Stadt Altenburg im Namen der Anrainerkommunen - das sind Altenburg, Nobitz, Frohnsdorf, Göpfersdorf und Langenleuba-Niederhain - eine qualifizierte Förderanfrage an die Landesregierung gestellt. Die Antwort soll dieser Tage eintreffen. Dass die Landesregierung darin zusagt, das Projekt mit 90 Prozent zu fördern, davon geht Lichtenstein aus. Fraglich sei nur, was alles in dieser Höhe gefördert wird. "Zuwegungen und die Beschilderung sicher nicht", meint er.

Wie berichtet wurde in einer Studie 2011 errechnet: Die Verwirklichung des 15 Kilometer langen Radwegs entlang der stillgelegten Bahnlinie von Altenburg nach Langenleuba-Oberhain über sechs etwa 100 Jahre alte Viadukte werde etwa alles in allem 4,4 Millionen Euro kosten.

Mindestens 500 000 Euro Eigenanteil müssten die Kommunen aufbringen. Viel Geld, doch Lichtenstein ist optimistisch. Zum einen habe sich Altenburg so weit bewegt, dass die Stadt die Drittelfinanzierung nicht mehr ausschließt, so Lichtenstein. Zum anderen wird gerade daran gearbeitet, die Bürgerinitiative in einen gemeinnützigen Verein umzuwandeln. Im Februar wird dieser gegründet. Der Vorteil ist, ein Verein kann Spenden einsammeln und Quittungen dafür ausstellen. Bereits jetzt hätten Sponsoren Unterstützung in erheblicher Höhe in Aussicht gestellt.

Mit der Bahn, die Eigentümer der Strecke ist, laufen ebenfalls Verhandlungen. Für einen Euro würde das Unternehmen die Trasse verkaufen, das ist bereits sicher. Verhandelt wird nun, inwieweit sich die Bahn an der Sanierung der Viadukte beteiligt. Bis jetzt hat sie 10 000 Euro geboten. Zu wenig, findet die Bürgerinitiative.

Schon im Frühjahr sollen die ersten Planleistungen vergeben werden. Es herrscht Zeitdruck. Lichtenstein: "In Erfurt wird gewünscht, dass der Radweg Ende 2013 fertigt ist. Das ist aber kaum schaffbar."

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