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Altenburg Viel Spaß beim zweiten Teichfest in Altpoderschau
Region Altenburg Viel Spaß beim zweiten Teichfest in Altpoderschau
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18:00 17.07.2016
Maritta und Klaus Spindler begeisterten mit ihren Klappmaulfiguren die Teichfestbesucher. Quelle: Nicole Rathge-Scholz
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Altpoderschau

Zum zweiten Teichfest luden am Sonnabendnachmittag die Gemeinde und Familie Milde ein. Höhepunkt beim Fest war unter anderem Spindlers Puppenshow, die die Gäste eine gute Stunde unterhielt. „Ich bin seit 41 Jahren Puppenspieler und habe das damals zu DDR-Zeiten richtig gelernt“, erklärt Klaus Spindler, der schon als Kind gern parodierte. Gemeinsam mit seiner Frau Maritta absolvieren die beiden bis zu 180 Shows in ganz Deutschland. In den vergangenen Jahren gewann die Arbeit mit großen Klappmaulfiguren mehr und mehr an Bedeutung, da diese Puppen den Programmen eine unverwechselbare Note verleihen. „Wir präsentieren kein gewöhnliches Puppentheater, wo man eine Geschichte oder ein Märchen erzählt, sondern es ist eher ein Varieté mit viel Gesang, Musik und lustigen Worten“, erklärt Klaus Spindler und begeisterte mit seinen Puppen die Gäste beim Teichfest.

Nach der Vorführung konnten die Kinder auf der Hüpfburg toben oder beim Ponyreiten hoch zu Ross die Wiese am Teich erkunden. „Das ist nun mittlerweile das zweite Teichfest. Hauptinitiator dafür war eigentlich der Eigentümer der Teiche, Herr Dr. Kahl, der meinte, dass sich die Wiese doch gut für ein Fest anbieten würde“, erinnert sich Bürgermeister Bernd Burkhardt und begrüßte die Idee für die Veranstaltung. Denn schließlich hätten alle kleinen Ortschaften ein jährliches Fest – außer Altpoderschau. Früher gab es ein großes und beliebtes Gartenfest hinter den Teichen, welches aber leider nach der Wende im Sande verlief. Das Teichfest soll nun dafür sorgen, dass die Einwohner bei geselligem Beisammensein sich austauschen können und unbeschwerte Stunden bei einem kühlen Blonden und leckerem Essen verbringen können.

Für das leibliche Wohl war die ortsansässige Familie Milde verantwortlich, welche auch das Gartenlokal in Kriebitzsch betreibt. „Heute gibt es wieder eine Vielzahl von Leckereien, wie selbstgebackenen Kuchen, Bratkartoffeln, Sülze, Fleischpfanne und vieles mehr“; erklärt Tochter Claudia, die an diesem Tag fleißig mit half, Getränke ausschenkte und die es sehr befürwortet, dass dieses Fest ins Leben gerufen wurde. „Ich finde, dass das Fest auf alle Fälle jedes Jahr stattfinden sollte, denn so trifft man sich mal und kann Neuigkeiten austauschen.“

Und auch die Neukribitzscher Sirid Henneberger und Jörg Spiegel, die den alten Pfarrhof erworben haben, sind begeistert. „Wir wohnen ja fest erst seit einem Jahr in der Gemeinde, und da sind solche Feste ganz toll, um die Orte und Leute kennenzulernen“, erklärt Henneberger und bot an diesem Tag Honig, Liköre und Sirup mit Bio-Zertifikat zum Verkosten an. 30 Wirtschaftsvölker nennt das Paar sein Eigen und bietet so Honig verschiedenster Sorten. „Ein Wirtschaftsvolk besteht aus 40 bis 50 000 Bienen. Also da kommt schon eine Menge zusammen“, freut sich die lebenslustige Frau, die schnell mit den Dorfbewohnern ins Gespräch kam. Am Abend fand noch ein gemütlicher Fackelumzug mit dem Wintersdorfer Spielmannszug statt. Anschließend wurden die Hüften im Festzelt bei Musik vom Fantasy-DJ-Team geschwungen.

Von Nicole Rathge-Scholz

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