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Altenburg Viel erreicht und noch einiges vor
Region Altenburg Viel erreicht und noch einiges vor
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20:24 16.09.2013

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Das bunte Programm für jung und alt auf dem Festgelände an der Kauerndorfer Allee bot zugleich Gelegenheit, auf Schautafeln und mit vielen Gesprächen auf die Jahre seit der Gründung zurückzublicken.

Für seine Gäste hatte sich der Großvermieter jede Menge einfallen lassen. Startschuss des Mieterfestes war schon um 12 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen. Danach ging es beinahe Schlag auf Schlag. Mit dabei waren beispielsweise die Cheerleader des ZFC Meuselwitz, am Nachmittag gab es ein großes, buntes Familienprogramm, abends eine Playback-Show und einen Lampionumzug. Den Schlusspunkt setzte ein Feuerwerk. Neben dem Programm luden vor dem Festzelt jede Menge Stände zum Verweilen ein. Auch Vereine wie die Igelhilfe oder der Bürgerverein Altenburg-Nord nutzten die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Letzterer erinnerte auf großen Tafeln und vielen Fotos an die Geschichte des Stadtteils und suchte weitere Zeitzeugen und -zeugnisse.

Zu denen, die sich das bunte Fest nicht entgehen lassen wollten, zählten Erika und Dieter Espenhayn. Seit nunmehr 14 Jahren sind sie zufrieden mit ihrem Zuhause in der Stauffenbergstraße, da ihr altes in der Elie-Wiesel-Straße abgerissen wurde. An den etwas chaotischen Umzug können sich beide gut erinnern. "Das Gerüst stand noch, und die Handwerker waren auch noch fleißig zugange", so Erika Espenhayn. Doch Schuld daran sei nicht die WAG gewesen, sondern der eigene Wunsch, genau diese Wohnung im zweiten Stock zu ergattern. Dass sie seither auch den Supermarkt direkt vor der Haustür haben, freut sie umso mehr.

Aber auch die Begegnungsstätte für "Jung und Alt" in der Barlachstraße 26 gleich gegenüber ihrem Wohnkomplex, gefällt dem Ehepaar wie vielen anderen Mietern. Die modernen Räumlichkeiten bieten Platz für 50 Personen. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen in dem Gemeinschaftsprojekt der Arbeiterwohlfahrt Altenburger Land und der WAG gehören Seniorengymnastik, Spiele-Nachmittage, Informationsveranstaltungen und gemeinsame Feste. Selbst für private Veranstaltungen könne man die Räumlichkeiten anmieten, weiß Familie Espenhayn zu berichten.

Es hat sich also viel getan seit der Gründung der Wohnungsgenossenschaft Altenburg-Glashütte im September 1998. In dieser Zeit sind die 764 Wohnungen, sieben Gästewohnungen und zwei Gewerbeeinheiten - dies alles wurde 1999 aus dem Bestand der Altenburger Wohnungsgenossenschaft (AWG) gekauft - vollständig saniert worden. Auch die dazu gehörigen Außenanlagen sind in Schuss. Besonders stolz sind der Technische und der Kaufmännische Vorstand, Detlef Wittig und Kai Trussat, darauf, dass sie in all den Jahren keine einzige Wohnung vom Markt nehmen mussten. Zurückzuführen sei dies auf das hohe Engagement aller WAG-Mitarbeiter und den Anspruch, stets ein offenes Ohr für die mittlerweile circa 1400 Mieter zu haben.

Mittelfristig möchte man in den nächsten drei bis vier Jahren ein Gebäude erwerben, um es seniorengerecht zu sanieren. Immerhin liege der Altersdurchschnitt der Mieter bei 48 Jahren, die Nachfrage nach seniorengerechten Wohnraum steigt auch bei der WAG. Falls sich kein geeignetes Objekt findet, wäre die Genossenschaft sogar dazu bereit, neu zu bauen. Auch denkt der Vorstand darüber nach, über Altenburg-Nord hinaus tätig zu werden. "Mit den Planung stehen wir aber noch ganz am Anfang", gab sich Kai Trussat noch etwas vorsichtig.

Sascha Paul

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